Zahlungsausbleib mündet in Streik

Kraftwerksprojekt Anixas II in Walvis Bay kommt zum Stillstand
Otis Daniels
Windhoek (od/omu) • Die Arbeiten auf der Baustelle des Kraftwerks Anixas II in Walvis Bay wurden erheblich eingeschränkt. Das Kraftwerk soll in erster Linie die Stromversorgung des namibischen Netzes unterstützen. Die Baustelle, auf der einst rege Betriebsamkeit herrschte, gleicht nun einer Geisterstadt nachdem schätzungsweise 240 von 300 namibischen Arbeitnehmern, die von verschiedenen am Bau beteiligten Unternehmen eingestellt worden waren, wegen ausbleibender Zahlungen den Bau nicht fortsetzen konnten und das Gelände verließen. Die verbleibenden 60 Mitarbeiter vor Ort sind bei Telemenia und PHIM Investments beschäftigt.

Eine verlässliche Quelle erklärte, dass einige Unternehmen ihre Mitarbeiter abzogen, während andere, wie zum Beispiel verärgerte Asbidud-Mitarbeiter, ihre Arbeit niederlegten, weil sie seit Dezember 2023 nicht ihr volles Gehalt erhalten hatten. Die Asbidud-Beschäftigten wurden ab November nur mit „Vorschüssen“ auf ihre Gehälter unterstützt. Die Firmenleitung teilte ihnen mit, dass das Unternehmen noch nicht bezahlt worden sei. Den Beschäftigten wurde gesagt, dass sie ihre vollen Gehälter im Februar erhalten werden."

Der Quelle zufolge kam das Problem der Zahlung von Rechnungen, Gehältern und Konten an namibische Arbeitnehmer und Unternehmen offenbar auf, als ein Vertreter eines der namibischen Joint-Venture-Partner (JV) an dieses herantrat und angeblich 30 Millionen Namibia-Dollar zusätzlich zu den im JV-Vertrag vereinbarten Beträgen forderte.

„Die fordernde Joint-Venture-Partner drohte damit, die Arbeiten zu unterbrechen, sollte das JV-Konsortium den Forderungen nicht nachkommen. Die verbleibenden Mitglieder des Gemeinschaftsunternehmens, die über die Situation im Bilde waren, wandten sich angeblich an NamPower, um sich über die Situation zu informieren. NamPower teilte dem namibischen Unternehmen mit, dass es seine Einmischung, seine Forderungen und seine Drohungen einstellen solle, da dieses Projekt von nationaler Bedeutung sei, insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation der südafrikanischen Energieversorgung.

Das namibische Unternehmen weigerte sich jedoch zu kooperieren, so dass seit November/Dezember keine Zahlungen mehr an Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Lieferanten geleistet wurden. Die Zahlungen, die erfolgten, wurden von den verbleibenden engagierten JV-Mitgliedern getätigt.

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Allgemeine Zeitung 2024-04-19

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