05 Februar 2008 | Politik

Vorwürfe vor Stadtratswahl

Windhoek - Während das Wahldirektorat letzte Vorbereitungen für die Stadtratswahl in der neu proklamierten Ortschaft Omuthiya trifft, werden Schuldzuweisungen wegen dem Tod eines SWAPO-Anhängers und Vorwürfe über angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Rekrutierung von Wahlbeamten laut.

So beschuldigte der Pressesprecher der CoD, Natjirikasorua Tjirera, die SWAPO-Führung gestern, für den Tod von Sigo Nambinga verantwortlich zu sein, der bei einer Kundgebung am vergangenen Samstag in Omuthiya die Polizistin Hilma Nakumbwata mit einem Messer in die Brust gestochen hatte und anschließend von einem ihrer Kollegen erschossen wurde.

Schließlich habe sich der Vorfall unmittelbar nach Ende der Kundgebung ereignet, bei der verschiedene Vertreter der SWAPO "aufrührerische Ansprachen" gehalten und dabei Oppositionspolitiker beleidigt hätten. Diese verbale Gewalt habe offenbar bei einigen Zuhörern den Eindruck erzeugt, dass sie "das Gesetz in eigene Hände nehmen können" und der Tod von Nambinga sei damit ein "direktes Resultat" dieser Hetzkampagne.

"Dieses unverantwortliche Verhalten hat keinen Platz in einem demokratischen Namibia und sollte sofort eingestellt werden", heißt es in der Mitteilung der CoD von gestern. Diese fordert ferner, der Zwischenfall solle "gründlich untersucht" werden.

Unterdessen hat sich die RDP über angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Rekrutierung von Wahlbeamten für die Stimmabgabe in Omuthiya beklagt, die am 29. Februar stattfinden soll und an der vier Parteien (SWAPO, RDP, DTA und CoD) teilnehmen werden. So habe die Wahlkommission (ECN) einen Regionalrat der SWAPO mit der Rekrutierung der Wahlbeamten beauftragt, der ausschließlich Mitglieder seiner Partei angeworben habe, was "irregulär" und zum Nachteil der Oppositionsparteien sei.

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