14 Mai 2013 | Sport

Tennis-Damen im Fed Cup chancenlos

Die namibischen Tennis-Damen haben beim diesjährigen Fed Cup ihre drei Spiele allesamt verloren. Liniques Theron und Rieke Honiball blieben in der 13 Nationen umfassenden Gruppe III der Europa/Afrika-Zone als einziges Team ohne Punktgewinn und mussten sich daher mit dem letzten Platz zufrieden geben. Angeführt wurde das Duo in der moldawischen Hauptstadt Chisinau von der erfahrenen Team-Chefin Elizma Nortje. Am vergangenen Mittwoch starteten die Namibierinnen mit einer 0:3-Niederlage gegen Dänemark in den viertägigen Wettbewerb. Die 18-jährige Theron unterlag im Auftakteinzel gegen Maria Jespersen mit 4:6 und 2:6. Im Anschluss daran hatte die fünf Jahre ältere Honiball beim 0:6, 0:6 gegen Mai Grage nicht den Hauch einer Chance. Zudem kassierte Honiball an der Seite von Theron im Doppel gegen Malou Ejdesgaard und Grage die Höchststrafe (0:6, 0:6). Einen Tag später waren auch die als Gruppenkopf gesetzten Marokkanerinnen eine Nummer zu groß. Theron startete gegen Nadia Lalami zwar furios, zog letztlich aber noch deutlich mit 6:1, 2:6, 0:6 den Kürzeren. Honiball konnte beim 1:6, 2:6 gegen Fatami El Allami zumindest ihre ersten Spielgewinne verbuchen. Im Doppel machten Lalami/El Allami mit einem Zweisatzsieg (6:1, 6:3) das 3:0 für die Nordafrikanerinnen perfekt. Im abschließenden Platzierungsspiel traf Namibia am Samstag auf Norwegen und auch gegen das Schlusslicht der Vorrundengruppe D unterlag das Nortje-Team ohne Matchgewinn. Theron verlor gegen die erst 16 Jahre alte Melanie Stokke 3:6, 2:6 und Honiball war beim 3:6, 3:6 gegen die 18-jährige Hedda Odegaard ebenfalls chancenlos. Im Doppel triumphierten Stokke und Andrea Raaholdt mit 6:2, 6:4. Da sich die namibische Auswahl in der untersten Klasse des Fed Cups befindet, blieb ihr ein Abstieg erspart. Den Aufstieg in die Gruppe II der Europa/Afrika-Zone schafften derweil Ägypten und Lichtenstein, die in den entscheidenden Duellen Dänemark und Moldawien besiegten. Als Neulinge werden die Absteiger Griechenland und Estland 2014 in der namibischen Gruppe aufschlagen. Die NTA-Spitzenspielerinnen Lesedi Jacobs und Kerstin Gressmann hatten ihre Teilnahme am Fed Cup aufgrund von anderweitigen Verpflichtungen abgesagt. Nicht berücksichtigt wurde hingegen Juliane Schuckmann, obwohl die 16-Jährige am zweiten März-Wochenende mit ihrem ersten Turniersieg auf der nationalen Damen-Tour für Furore gesorgt hatte. Nach ihrem Vorschlussrundentriumph über Altmeisterin Amanda van Dyk behielt Schuckmann im Finale auf der Anlage des Windhoeker Central-Clubs gegen Fed-Cup-Spielerin Honiball mit 7:6, 6:4 die Oberhand. Beim April-Turnier an gleicher Stelle gingen in Abwesenheit von Schuckmann und Honiball nur vier Teilnehmerinnen an den Start, wobei Mariska Kushke im Endspiel die als Nummer eins gesetzte Rihetta Swart in drei Sätzen niederringen konnte. Die namibische Nachwuchsspielerin Christiane Schuckmann feierte indes am Sonntag eine erfolgreiche Premiere in ihrer Wahlheimat. Die 18-jährige Schwester von Juliane Schuckmann war im Februar dieses Jahres nach Deutschland gezogen, wo sie für das Reserveteam des TC Bad Homburg in der Bezirksoberliga Wiesbaden auf Punktejagd geht. Beim ersten Spieltag der hessischen Freiluftsaison wusste die Absolventin der Deutschen Höheren Privatschule (DHPS) auf Anhieb zu überzeugen. Gegen den TC Florstadt konnte Schuckmann als Nummer vier des TC Bad Homburg II ihre Einzel-Gegnerin Barbara Jerke mit 6:3, 6:1 in die Schranken weisen. An der Seite von Lara Scholtze feierte die Namibierin anschließend im Doppel einen ähnlich souveränen 6:3, 6:4-Erfolg. Insgesamt gewann Bad Homburg die Begegnung vor heimischer Kulisse mit 12:2-Matchpunkten und belegt damit in der Tabelle den zweiten Rang hinter dem STV Hochheim II. Am Sonntag, den 26. Mai, gastiert der ebenfalls mit einem Sieg gestartete Hattersheimer TC auf der Anlage am Kurpark. Der 1876 gegründete TC Bad Homburg gehört zu den ältesten Tennisvereinen in Europa. Christiane Schuckmann wird den Club im September allerdings schon wieder verlassen, um an der renommierten Sporthochschule Köln ihr Studium (Sportmanagement und -Kommunikation) aufzunehmen. Robby Echelmeyer Windhoek/Chisinau/Bad Homburg

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