30 November 2010 | Kommentar

Raser sorgen für Trauer

Es ist für viele bereits Urlaubszeit und nur noch knapp vier Wochen bis Weihnachten. Dies ist eigentlich die schönste Zeit des Jahres. Ferien, Sonne, Sommer, Ausruhen und das Fest der Familie und Besinnung. Leider sind die Sommerferien und die Weihnachtszeit auch für viele Familien eher eine traurige Zeit, weil der Tod oder schwere Verletzungen die Familien heimsuchen. Schuld daran sind Raser, oft jugendliche Autofahrer, die ihr Können mit oder ohne Alkohol unter Beweis stellen wollen. Nicht nur sie sind am Ende Opfer von Unfällen, sondern meist (leider) viele Unschuldige. Das vergangene Wochenende hat bereits seine ersten Opfer gefordert. Ist es nicht gerade in dieser eigentlich freudigen Zeit des Jahres unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass die Freude auch bis ins kommende Jahr genossen werden kann? Dies bedeutet Fuß runter vom Gaspedal und lieber einige Minuten später am Zielort unversehrt eintreffen. Beifahrer sind mutig wenn sie rücksichtslose Egofahrer zur Vernunft bringen oder gar anzeigen, denn sie retten damit oft nicht nur ihre eigene Gesundheit oder gar ihr Leben, sondern die oder das des Fahrers, weiterer Passagiere und unschuldiger Verkehrsteilnehmer. Es ist keine Kunst schnell zu fahren und ein Fahrzeug ins Schleudern zu bringen, aber es ist eine Kunst ein Auto nicht schleudern zu lassen und sicher durch den Verkehr zu bringen.

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