12 Juli 2019 | Kultur & Unterhaltung

Ovizire · Somgu: From Where Do We Speak?

Die Ausstellung ‘Ovizire · Somgu: From Where Do We Speak?’ arbeitet die Schwierigkeiten und Verwicklungen deutsch-namibischer Geschichte künstlerisch auf. Angefangen beim Titel „Ovizire”, ein Wort aus der Otjiherero-Sprache, und „Somgu“ auf Khoekhoegowab, was so viel heißt wie „Schatten“ oder „Aura“, versucht die Disziplinen übergreifende Ausstellung einen kritischen Umgang mit dem kolonialen Fotoarchiv mit seinen Schattenseiten und Lücken anzustoßen.

Die Ausstellung „Ovizire · Somgu“ hinterfragt die koloniale Perspektive und koloniale Machtverhältnisse, die immer noch Gegenerzählungen und diverse Stimmen dominieren oder verstummen lassen. Im Besonderen bringt es das ungleiche Andenken an den Völkermord (1904-1908) an die Oberfläche. Bestehend aus Video-Installationen, Photographie, Mixed-Media-Kollagen, Klanglandschaften, Skulpturen und Performace Interventions, sind die Werke aus dem ständigen Gespräch und der kreativen Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Kuratoren und Studenten in Namibia und Deutschland über einen Zeitraum von einigen Monaten zwischen 2018 und 2019 hervorgegangen. „Ovizire · Somgu: From Where Do We Speak?” zelebriert die Möglichkeit neuer Stimmen der Solidarität, der Beständigkeit und der Heilung.

Es nehmen teil Vitjitua Ndjiharine, Nashilongweshipwe Mushaandja, Nicola Brandt, Ulrike Peters, Isabel Katjavivi und Hildegard Titus.

Die Ausstellung öffnet am 11. Juli und endet am 24. August. Sie ist montags von 14 bis 17 Uhr, dienstags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Gleiche Nachricht

 

Wir waren auch mal weg (8. und letzter Teil)

1 woche her - 20 Mai 2020 | Kultur & Unterhaltung

19. September: Wir wurden pünktlich abgeholt und zum Flugplatz gebracht, von wo aus wir nach Deutschland zu unseren Kindern flogen. Dort verbrachten wir noch einige...

Wir waren auch mal weg (Teil 5)

vor 1 monat - 29 April 2020 | Kultur & Unterhaltung

Wir liefen erst ein ganzes Stück durch das Industriegebiet von Logroño, der Hauptstadt der Region La Riaja, bis wir durch lange, mit Kopfstein bepflasterte schmale...

Orchesterworkshop mit den „Swakopmunder Salonikern“

vor 1 monat - 21 April 2020 | Kultur & Unterhaltung

Bereits Mitte März reiste Henry Grossmann, ein Dirigent aus Deutschand nach Namibia, um mit den „Swakopmunder Salonikern“ und weiteren Mitwirkenden das für den 21. März...

Von einer Südenfarm in die Unabhängigkeit

vor 2 monaten - 27 März 2020 | Kultur & Unterhaltung

„Dieses Buch ist ... die Geschichte einer Familie“, schreibt die Autorin Erika von Wietersheim im Nachwort, „die schon in vierter und fünfter Generation in...

Der Kämpfer des freiheitlichen Denkens

vor 4 monaten - 24 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

WAZon: Was ist der Anlass der Gedenkveranstaltung zu Ehren von Youssef Chahine? Hans-Christian Mahnke: Der 25. Januar ist der Geburtstag des Künstlers. Wir hatten eigentlich...

Was die Tattoos der Stars bedeuten

vor 4 monaten - 24 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

Die Stars machen es vor. Tätowierungen sind nach wie vor im Trend. In den Neunziger Jahren waren es Tribals (große, schwarze Muster), heute sind es...

Fünfte Jahreszeit startet im Osten

vor 4 monaten - 23 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

Swakopmund (er) – Die diesjährige Karnevalssaison startet im März mit dem Ostenkarneval (OSKA), der vom Karnevalsverein Witvlei organisiert wird. Jetzt ist das Motto bekannt: Der...

Hier lebt die Kunst Namibias

vor 4 monaten - 17 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

Von Erwin LeuschnerKunst spricht dort, wo Worte fehlen. Ein kurzer Satz mit großer Bedeutung - das ist besonders der Fall für die Inhaberin der Fine...

Warum Selena Gomez das Vorbild für 165 Fans ist...

vor 4 monaten - 17 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

„By grace, through faith“ (frei übersetzt: „Schönheit durch Vertrauen“). So beschreibt die US-Sängerin Selena Gomez auf ihrer Instagram-Seite ihr Lebensmotto - ein verkürzter, leicht...

Dieses Haus kann man lesen

vor 4 monaten - 10 Januar 2020 | Kultur & Unterhaltung

Nicht nur was für Leseratten! Der Bücherladen „Die Muschel“ in Swakopmund lässt sich zum Ausklang eines jeden Jahres etwas ganz Besonderes einfallen. Im dritten Jahr...