11 Dezember 2002 | Lokales

Kranzlegung am Opfergrab

Beim Menschenrechtsgedenken auf dem Friedhof der Alten Werft standen gestern die Frauen im Mittelpunkt. Vizeministerin Marlene Mugunda forderte die Männer zum Singen auf.

Auch die Vizevorsitzende des Nationalrates, Margret Mensah, würdigte die Rolle der Frauen während des Aufstands auf der Alten Werft am 10. Dezember 1959, als elf Menschen starben und über 40 verletzt wurden, nachdem die Polizei eingegriffen hatte. Der Widerstand richtete sich gegen die Zwangsumsiedlung nach Katutura. Unter den tödlich getroffenen Opfern befand sich Mama Kakurukaze Mungunda, deren Fotoporträt in diesen Tagen aus der hinterbliebenen Verwandtschaft zum Vorschein gekommen und dem Staatsarchiv überreicht worden ist. Mensah und Mungunda sprachen sich beide für größere Frauenvertretung in den Entscheidungsgremien des Landes aus. Mungunda mahnte das Publikum, dass nach dem Widerstand sowie nach Herstellung der Gleichheit vor dem Gesetz die Versöhnung folgen müsse.


Präsident Nujoma, der gestern den Menschenrechtstag auf dem Friedhof beging, freute sich über den Fund. Das Porträt soll auch auf dem Heldenacker außerhalb von Windhoek erscheinen.


Nujoma ging in einem Satz auf die Forderung der Frauen ein, dass das Ziel der Geschlechtergleichheit noch weiter gefördert werden müsse. Nujoma und Joan Guriras, Gattin des Premiers, legten beide einen Kranz am Grab der Opfer von 1959 nieder.

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