12 Juli 2019 | Leserpost

Für Namibier schwer zu ertragen

Betr.: Leserbrief von Maik Gille: „Klimagelaber - Hexenwahn“ (AZ, 26.6.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren, Maik Gille stellte in seinem Leserbrief den menschgemachten Klimawandel krass als Lüge dar. Dies ist für alle Namibier schwer zu ertragen, denn wir leiden unter den Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels. Mit Stammtischparolen ohne Quellenangabe kommen wir nicht weiter, es sei denn es gibt „vested Interests“ wie bei US Präsident Trump. Wenn der Ölverbrauch stark zurückginge sind die USA als Imperium wirtschaftlich am Ende, denn der Petro-Dollar baut auf die weltweite „Addiction to Oil“ und das ist quasi die Deckung des US-Dollars. Da es nach all den entsprechenden Desinformationskampagnen von Exxon-Mobil und Konsorten verständlicherweise noch Zweifel am menschgemachten Klimawandel gibt, möchte ich versuchen diesen mit den folgenden Fragen aus dem Weg zu räumen: 1. Ist CO2 Teil unserer Atmosphäre? 2. Hat dieses atmosphärische CO2 einen Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur? 3. Wird dieser Einfluss durch weiteres CO2 verstärkt? 4. Haben menschliche Aktivitäten rein netto zu CO2 Emissionen geführt?

Wer eine dieser Fragen mit „Nein“ beantworten kann, hätte wirklich den Nobelpreis verdient! Schließlich ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit der vorindustriellen Zeit um 46% angestiegen; der größte Teil davon erfolgte in den letzten 50 Jahren! Wer wirklich zitierbare und belegte Informationen zum Mensch-gemachten Klimawandel sucht sollte das Buch „Hitze“ von George Monbiot lesen, dem ich auch die Anregung zu den obigen Fragen verdanke. Dann werden Leserbriefe wie der Angesprochene vielleicht einmal dem Ethik-Code entsprechend ausgefiltert und die Schülerbewegung „Fridays-for-Future“ kann die Aktion für ihre Zukunftsvorsorge einstellen. Mit solaren Grüßen,

Conrad Roedern, Windhoek

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