31 Januar 2020 | Angeln

Fischer erheben Vorwürfe gegen die Regierung

Windhoek (ms) • Die Vereinigung Namibia Fisherman United hat der Regierung vorgeworfen, Schuld daran zu sein, dass rund 4000 Seeleute ihre Arbeit verloren hätten.

In einer Presseerklärung bringen sie den Job-Abbau im Fischereigewerbe unmittelbar mit der sogenannten Fishrot-Affäre in Zusammenhang, die zwei Minister ihr Amt gekostet und zur Anklage gegen sechs Personen geführt hat, die dem isländischen Unternehmen Samherji gegen Schmiergeldzahlungen von 130 Millionen N$ zu lukrativen Fischfang-Quoten verholfen haben sollen. Dem Fischer-Verband zufolge habe Samherji durch die Fangquoten rund 2,5 Milliarden N$ verdient und sie ihre Jobs eingebüßt.

Dafür macht die Vereinigung die angeblich korrupte Regierung verantwortlich, die es dem wegen Betrugs angeklagten Ex-Fischereiminister Bernard Esau ermöglicht habe, sich durch eine Gesetzesänderung an dem illegalen Verkauf von Fangquoten zu bereichern. Ferner werfen sie dem gesamten Kabinett vor, ebenfalls in den Skandal verwickelt zu sein und von Bestechungsgeld profitiert zu haben, während Arbeitnehmer in der Bergbau- und Fischerei-Industrie ihre Jobs verloren hätten.

Bei einem geplanten Treffen am 10. Februar wollen die Mitglieder der Vereinigung über ihr weiteres Vorgehen beraten und eventuelle Maßnahmen gegen die Regierung erörtern.

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