27 Juni 2019 | Afrika

Ebola-Experten in Uganda

Deutschland schickt Fachkräfte zur Bekämpfung der Krankheit

Berlin/Kampala (dpa) - Zur Unterstützung im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Krankheit hat die Bundesregierung ein Experten-Team nach Uganda geschickt. Das Team sei am Dienstag in dem ostafrikanischen Land angekommen und werde die Behörden vor Ort unterstützen, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Das Team könne etwa bei dem Transport von Proben in das Labor helfen. Die ugandischen Behörden hatten die Hilfe angefragt, wie Müller sagte.

„Wir haben die letzte Ebola-Epidemie in Westafrika und ihre tödlichen Folgen leider noch allzu gut in Erinnerung“, sagte Müller mit Blick auf den Ausbruch 2014/2015, bei dem mehr als 11000 Menschen ums Leben kamen. Daraus habe man gelernt, dass vor allem Schnelligkeit gefragt sei, um eine Ausbreitung einzudämmen.

Die jüngste Epidemie brach im vergangenen Jahr im Osten des Kongos aus. Seitdem sind dem Gesundheitsministerium zufolge fast 2250 Menschen erkrankt und mehr als 1500 Menschen gestorben. Wegen der Gewalt in der Region ist es schwierig, den bislang zweitschwersten bekannten Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Bewaffnete Gruppen greifen Helfer an oder streuen Gerüchte über die Helfer.

Vor wenigen Wochen breitete sich dann die Krankheit auf das Nachbarland Uganda aus. Bislang sind dort zwei Menschen an dem Virus gestorben. Dies geschah, obwohl Uganda in den vergangenen Monaten mit internationaler Unterstützung Vorkehrungen für ein mögliches Einschleppen von Ebola getroffen hatte. Dazu gehörte auch die Verabreichung eines experimentellen Impfstoffs an Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Gleiche Nachricht

 

Nahrungsmittelhilfen für Tausende Menschen in Kenia

vor 1 tag - 10 November 2019 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Tausende Familien sind in Kenia wegen Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten und sollen nun Hilfe vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen bekommen. Das...

UN-Bericht: Türkei, Emirate, Jordanien schicken Waffen nach Libyen

vor 3 tagen - 08 November 2019 | Afrika

New York (dpa) - Der verheerende Bürgerkrieg in Libyen wird nach Angaben von UN-Experten durch illegale Waffenlieferungen von der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und...

US-Regierung belegt führenden Dschihadisten in Mali mit Sanktionen

vor 3 tagen - 08 November 2019 | Afrika

Washington (dpa) - Die US-Regierung hat einen malischen Dschihadisten wegen terroristischer Aktivitäten mit Sanktionen belegt. Damit soll Amadou Kouffa die Planung und Durchführung weiterer Anschläge...

Haft für Milizenführer aus Kongo

vor 4 tagen - 08 November 2019 | Afrika

Den Haag (dpa) - Das Weltstrafgericht in Den Haag hat den ehemaligen kongolesischen Milizenführer Bosco Ntaganda als Kriegsverbrecher zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Zuvor hatten...

Mindestens 37 Tote bei Angriff auf Firmenkonvoi in Burkina...

vor 4 tagen - 07 November 2019 | Afrika

Nairobi (dpa) - Bei einem Angriff auf einen Konvoi mit Beschäftigten des kanadischen Goldproduzenten Semafo sind in Burkina Faso mindestens 37 Menschen getötet und mehr...

Vergessene Arbeiter

1 woche her - 05 November 2019 | Afrika

Von G. Forster und R. E. Krüger, dpaMaputo30 Jahre ist es her. Damals, als die Mauer fiel, wurde José Cossa in Berlin-Schönefeld in einen Flieger...

Ägypten: Mehr als 80 Tote Extremisten bei Einsätzen über...

1 woche her - 04 November 2019 | Afrika

Kairo (dpa) - Bei Anti-Terror-Einsätzen auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten haben Sicherheitskräfte binnen rund fünf Wochen mehr als 80 Extremisten getötet. Bei den Razzien im...

Botswanas Präsident verspricht Akzente beim Schutz von Elefanten

1 woche her - 04 November 2019 | Afrika

Gaborone (dpa) - Der Präsident des afrikanischen Binnenstaates Botswana will sich nach seiner Wiederwahl für den Schutz von Elefanten und anderen Wildtieren engagieren. Bei seiner...

Drei Mitarbeiter der Organisation für Migration im Südsudan getötet

1 woche her - 31 Oktober 2019 | Afrika

Juba (dpa) - Drei Mitarbeiter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im Krisenland Südsudan getötet worden. Die drei freiwilligen Helfer, eine Frau und zwei...

Extremisten im Verdacht

1 woche her - 31 Oktober 2019 | Afrika

Ouagadougou (dpa) - Bei Angriffen auf ein Dorf im Norden des westafrikanischen Staates Burkina Faso haben Terroristen insgesamt 16 Menschen getötet. Die Extremisten hätten wiederholt...