23 Mai 2019 | Geschichte

Der Buschkrieg und Unabhängigkeitskampf von zwei Seiten geführt und erfahren von Andreas und Andreas - Teil II

Zwei ehemalige, langjährige namibische Kriegsteilnehmer und Waffengegner – beide antworten auf den Vornamen Andreas – schildern ihren Werdegang von Jugend auf bis in den Unabhängigkeitskampf und Buschkrieg hinein sowie in die Rückkehr ins Zivilleben im souveränen Namibia: der Namibier deutscher Abstammung Andreas Vogt – Rezension auf dieser Seite – und der oshivambo-sprechende Andreas (Andrew) Niikondo – Rezension erschien gestern, 22. Mai 2019, in der AZ. Beide haben sie nach der Militärlaufbahn akademische Würden errungen, den Doktortitel.

Innerhalb von fünf Monaten über den Jahreswechsel 2018/19 hinweg sind kurz hintereinander ihre aufschlussreichen autobiographischen Werke erschienen, eins auf Deutsch, das andere auf Englisch. Der Wert der zwei Bände liegt in hohem Maße in der Subjektivität, in der Unverwechselbarkeit des Waffengangs der gegnerischen Fronten und in den einzigartig persönlichen (Überlebens)Erfahrungen zweier Namibier, beide Jahrgang 1962. In der Familie Niikondo im damaligen Ovamboland gab es neun Geschwister, bei den Vogts waren es zwei Brüder. Die detailliert autobiographischen Aufzeichnungen beider Autoren legen den extrem unterschiedlichen Militärkontext der Peoples' Liberation Army (PLAN/Swapo) und der SWA Territorialmacht (SWA Gebiedsmag/SWAGM) offen dar. Gleichzeitig dokumentieren die beiden Bände, welch tiefen unversöhnlichen Graben die namibische Regierung in politischer Verkrampfung und im Widerspruch zur namibischen Verfassung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern offenhält, derweil die Altsoldaten und Ex-Guerrillas auf persönlicher Ebene schon längst Aussöhnung oder zumindest patriotische Toleranz üben.

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