04 Januar 2019 | Meinung

Auf ein Neues und Gürtel enger geschnallt

Der Vollmond hat vor Jahresende trotz vorherrschender Skepsis toch noch plek-plek Regen auf´s Hochland gebracht. Moskitos schwärmen in schwülen Nächten aus. Piesacken den Menschen, der nich an die Küste entflohen is, auf Landesart. Das heißt parasitär nach Beutementalität saugen die Blut. „Den besonderen Saft“, meint der Teufel namens Mephisto.

Zaghaft melden sich Kröten und Frösche aus angefeuchteten Senken. Bekanntlich unterscheiden sich unter den Amphibien Protestanten von Katholiken, weil die einen schrill „Luther-Luther-Luther“ trällern, und die anderen im Bass „Paabst-Paabst-Paabst“ unken.

Das neue Jahr hat mit Unkenrufen das alten geendet. Südlich des Oranje melden große Baufirmen Pleite an. Bei uns stockt das Baugewerbe. Im namibischen Haus kommt sogar der Staat in Zahlungsverzug. Und kurz vor Heiligabend setzt Herr Calle Schlettwein, Schatzmeister im Lande der Bravourösen, noch eins drauf.

Auf Gerüchte der Finanzkreise im Ausland, dass Namibia, sprich das Gouvernement, erwäge, sich vom SA Rand abzukoppeln, reagiert selbiger Schatzmeister mit der Erklärung, das Thema sei nich „imminent“ (sic!), also nich drohend, nich nahe bevorstehend. Wie sollste das deuten? So fragen sich versierte Kräfte der Journaille. Ergo, jetzt nich drohend, aber demnächst. Wenn´s dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Jesslaik, stellt Euch vor, der Nam-Dollar wird zur Mickey-Maus-Währung wie Kwanza und Kwacha und Zim-Dollar.

Na denn, auf ein Neues!

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