06 April 2021 | Politik

Al Jazeera hat „Lüge“ gebracht

Swakopmund/Windhoek (er) - Der Sprecher von Präsident Hage Geingob, Alfredo Hengari, hat neue Vorwürfe der Korruption im namibischen Fischereisektor, die Geingob damit direkt in Verbindung bringen, als unwahr und als eine Lüge bezeichnet. Die Vorwürfe wurden von dem Projekt Organized Crime and Corruption Reporting (OCCRP) untersucht und von dem Nachrichtendienst Al Jazeera nun veröffentlicht. „Al Jazeera propagiert Fehlinformation und veröffentlicht erstaunliche Lügen über Namibia“, reagierte Hengari schriftlich darauf.

In dem Al-Jazeera-Bericht wird ein namentlich nicht genannter Anwalt zitiert, der die Deals arrangiert haben soll. Demnach soll Geingob enge Vertraute aufgefordert haben, „Millionen Namibia-Dollar von einem staatlichen Fischereiunternehmen“ zu unterschlagen, um Wähler des SWAPO-Kongresses im Jahr 2017 zu bestechen. Er soll James Hatuikulipi, der bereits im Fishrot-Skandal verwickelt sein soll, befohlen haben, eine „ausgefeilte Unternehmensstruktur aufzubauen“, um öffentliche Mittel aus den lukrativen Fischereiressourcen zu schöpfen. Laut den von OCCRP analysierten Bankunterlagen haben Frontunternehmen, die von SWAPO-Mitgliedern gegründet wurden, zwischen Juli 2017 und November 2018 insgesamt 4,5 Millionen US-Dollar über dieses System überwiesen.

Laut Hengari untergraben der Al-Jazeera-Bericht und die Untersuchung von OCCRP „die Ethik des Journalismus“. Der Name des Präsidenten werde lediglich benutzt, um das Publikum zu locken, obwohl „die Anschuldigungen im Wesentlichen kläglich leer“ seien, so Hengari.

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