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Minister Tom Alweendo knipste höchst persönlich den Strom für die Masambo-Grundschule bei Kongola an. FOTO: Bergbauministerium (MME)
Minister Tom Alweendo knipste höchst persönlich den Strom für die Masambo-Grundschule bei Kongola an. FOTO: Bergbauministerium (MME)

Stromanschluss für alle Schulen und Kliniken

Brigitte Weidlich
Kongola/Windhoek (bw) – Der Minister für Bergbau und Energie, Tom Alweendo, hat es vorgezogen, am Mittwoch, in der Sambesi-Region bei einer staatliche Grundschule auf dem Lande, diese an das nationale Stromnetz anzuschließen, statt in Windhoek auf der Öl- und Gaskonferenz Konversation zu halten.

„Die landesweite Elektrifizierung öffentlicher Gebäude steht kurz vor dem Abschluss. Der Schwerpunkt liegt auf der Ankoppelung aller Schulen, medizinischen Versorgungsstationen und (staatlichen) Einrichtungen, bis zum Ende des Haushaltsjahres 2025/26, an das Stromnetz”, kündigte Minister Alweendo an. „Die zehn noch nicht elektrifizierten Schulen in der Sambesi-Region wurden allesamt begutachtet und die Vorbereitungen für ihren Anschlüsse laufen“, versprach er. Dafür seien 14,10 Millionen Namibia-Dollar vorgesehen.

Für die Elektrifizierung der Haushalte in der Sambesi-Region habe die Zentralregierung 3,7 Mio. N$ bereitgestellt. „Darüber hinaus erhält die Region Zuschüsse der deutschen Regierung über die KFW-Bank für die Elektrifizierung der Vororte Choto Erweiterung 7 und 8 in Katima Mulilo. Ein Betrag von 22 Mio. N$ wurde dafür bereitgestellt“, erklärte Alweendo. Die deutsche Botschaft in Namibia hatte kürzlich auch mitgeteilt, dass Berlin rund 150 Mio. N$ für die Stromanbindung verschiedener Einrichtungen im Norden Namibias als Zuschuss bereitgestellt hatte.

Für den Stromanschluss der Masambo Grundschule und umliegende Infrastruktur musste eigens eine Stromleitung gebaut werden. Seit Mittwoch hat nicht nur diese Grundschule, nach 34 Jahren Unabhängigkeit, einen Stromverbindung, sondern auch die Häuser der Lehrer. Das sich ganz in der Nähe befindliche Büro eines kommunalen Hegegebietes und ein Bohrloch wurden ebenfalls angeschlossen. Letzteres hat endlich nun Strom für die elektrische Pumpe.

Laut Alweendo lag das ursprünglich für dieses Projekt vorgesehene Budget bei 3,62 Mio. N$, wurde jedoch aufgrund der Entfernung zur nächsten Stromleitung auf 10 Mio. N$ erhöht. Der Stromanschluss bedeute nicht nur Licht in der Dunkelheit sondern auch Entwicklung für die dortige Gemeinschaft, betonte der Minister.

Kommentar

Allgemeine Zeitung 2025-03-26

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