06 November 2013 | Bildung

Zwischen Sprachförderung und Schüleraustausch - ein bewegtes Jahr

Nach der Verschmelzung der „alten“ AGDS mit der Fördergesellschaft hat sich die neugegründete Arbeits- und Fördergemeinschaft der Deutschen Schulvereine auf ihrer konstituierenden Sitzung am 2. Februar 2001 folgende Ziele und Aufgaben gegeben: „Die Erhaltung, Pflege und Förderung der deutschen Sprache und der deutschen Kultur in Namibia durch gezielte Förderung und Unterstützung aller Mitgliedsvereine“, sowie „Mittel, ganz gleich welcher Art zu beschaffen, dieselben zu verwalten und für die Ziele und Aufgaben der AGDS zu verwenden.“ Im diesjährigen Jahresbericht will ich die Zielsetzungen der AGDS und die Aufgaben des Sekretariats kurz schildern und einige aktuelle Einzelheiten hinzufügen. Lehrertagung Die Lehrertagung soll der Fortbildung der Lehrkräfte in allen Fachbereichen sowie dem Austausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern der verschiedenen Schulen, Unterrichtsstufen und Schultypen dienen. Die diesjährige Lehrertagung fand vom 19. bis 21. Juli in Omaruru statt und war nach dem Urteil aller Anwesenden sehr gelungen. Die Thematik betraf eine Spanne von Fachgebieten und wurde von Fachleuten sowohl aus Namibia und als auch aus Deutschland angeboten. Der persönliche Austausch fand genügend Anlass. 64 Teilnehmer und 10 Referenten arbeiteten in Plenumsvorträgen mit Diskussionen, Arbeitsgruppen und informell zusammen. Gedankt sei an der dieser Stelle dem Pädagogischen Beirat der AGDS, Carola von Blottnitz als Tagungsleiterin und Ingrid Kollmitz als Organisatorin vor Ort. Die nächste Tagung soll vom 18. bis 20. Juli 2014 wieder in Omaruru stattfinden. Stipendiatinnen Während der Lehrerberuf in früheren Jahrhunderten fast ausschließlich von Männern ausgeübt wurde (wobei es sich bei den Römern oftmals um arbeitsuntaugliche Sklaven handelte), finden wir unter den 15 Namen unseres Stipendienprogramms keinen einzigen Mann. Unsere Stipendiatinnen sind: Nicole D'Oliveira, Sabine Schlettwein, Sabine Jahnke, Valerie Schindler, Corinna von Flotow, Claudia Schlettwein, Gerlind Bader, Simone Tietz, Nadja Roxin, Denise Khoi-Aos, Sabine Denker, Diana von Teichman, Monika Milz, Toini Amadhila Nangula und Done van der Merwe. Die AGDS will mit diesem Programm sicherstellen, dass die Nachfolge der ausscheidenden Lehrkräfte gesichert ist; dies gelingt uns z.Zt. nicht, zumal wir auch den steigenden Bedarf an Posten für den DaF-Unterricht (Deutsch als Fremdsprache) abdecken müssen. Das Stipendiatenprogramm kostet der AGDS im Haushaltsjahr 2012/2013 insgesamt N$490,000. In diesem Jahr erhielten wir von der Deutschen Botschaft eine Unterstützung in Höhe von €15,000 und von der Familie Lühl den Gegenwert eines Stipendiums. Dafür danken wir sehr herzlich. Die Stipendien sind nicht rückzahlbar, wenn die geförderte Lehrerin so viele Jahre unterrichtet, wie ihr Studium von uns finanziert wurde. Kurt-Böhme-Rednerwettbewerb und Horst-Kreft-Lesefest Beide Veranstaltungen werden reihum von den Mitgliedsschulen vorbereitet und ausgerichtet, in diesem Jahr traf es gleich zweimal die DHPS, die diese Aufgaben in vorbildlicher Weise bewältigte; herzlichen Dank den Organisatoren, Moderatoren und Juroren und herzliche Glückwünsche den Siegerinnen und Siegern. Diese sind: Kurt-Böhme-Rednerwettbewerb Senioren: Carsten Horn (Deutsche Höhere Privatschule Windhoek) Tanya Gärtner (Deutsche Höhere Privatschule Windhoek) Christine Barnett (Delta Secondary School) Junioren: Jana Schutte (Privatschule Swakopmund) Mark Jahnke (Namib High School) Maggie Browning (Deutsche Höhere Privatschule Windhoek) Horst-Kreft-Lesefest Klasse 5-6: Zia Majewski (Deutsche Höhere Privatschule Windhoek) und Nicole Reischauer-Buchert (Privatschule Swakopmund) Klasse 3-4: Mathilda Borrmann (Deutsche Privatschule Grootfontein) Schüleraustausch Dieser seit mehr als 20 Jahren in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) durchgeführte Schüleraustausch hat etwa 600 Schülerinnen und Schülern aus Namibia die Gelegenheit geboten, während eines neunwöchigen Aufenthalts in Deutschland von Mitte November bis Mitte Januar eine deutsche Gastfamilie kennenzulernen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und sich mit der deutschen Kultur vertraut zu machen. Ebenso viele deutsche Schülerinnen und Schüler haben das Leben in Namibia, die Schulen und die Sehenswürdigkeiten kennen gelernt. Am Ende des vergangenen und bis zum Beginn dieses Jahres besuchten 28 Neunt- bis Zehntklässler Deutschland und im Juni bis September kamen 15 Gegenbesucherinnen und - besucher nach Namibia. Während zu Beginn des Programms vorwiegend deutschsprachige Schüler von der Gelegenheit Gebrauch machten, sind in diesem Jahr mehr als drei Viertel der Schüler von Haus aus nicht deutschsprachig (aber alle müssen Deutsch als Fach belegt haben); der Schüleraustausch ist ein sprach- und kulturübergreifendes Programm. Er wird von der Deutschen Botschaft logistisch und finanziell gefördert, wofür wir herzlich danken. Ebenso danken wir den hiesigen Gastschulen DOSW, DHPS, St. Paul's College, St. Georges' College, Mariental Secondary School, Namib High School, Otjiwarongo Secondary School und den dortigen Lehrerinnen, dem Botschaftspersonal und den Kolleginnen in Deutschland. Für unser Büro ist der Schüleraustausch das arbeitsintensivste Einzelprogramm, das sich wahrscheinlich finanziell trägt, aber doch eine große Verantwortung mit sich bringt. Die Geschäftsführerin muss sehr oft als Beraterin, Vermittlerin und Trösterin auftreten! Mit dem Austauschprogramm wollen wie die gewachsenen Beziehungen zwischen Namibia und Deutschland stärken, und die Rückmeldungen bestätigen immer wieder, dass es wirkungsvoll ist. Finanzen Sven von Blottnitz den Finanzbericht und Haushalt der AGDS vor. Folgenden Spendern von N$500 oder mehr dankt die AGDS für ihre Beiträge im Berichtszeitraum: H. & A. Helm, U. Knoch, V. Cranz, H. Rechholtz, H.G. von Hase, K.P. Clausen, H. Noeske, H. Riedel, P. & S. Zensi, F.J. Geiger, H. E. Geiger, W. Behr, T. Garbade, A.E. Delius, G. Friedrich. H. Grünewald (Omnitel) und Hertha Ernst Wohltätigkeitsstiftung. Pensionierungsboni wurden bzw. werden den folgenden ausscheidenden Lehrkräften überreicht: Brigitte Hillig, Peter Schlenther, Jürgen Koch, Gerda Juhnke, Ingrid Diehl, Gudrun Marais, Elke Ahrens, Gesa Ungelenk. Die altersbedingte Pensionierung der langjährigen Kollegen und Schulleiter ist ein großer Verlust für die Schulen. Die Pensionierungsboni sollen als eine Anerkennung ihrer Leistungen gelten. Die AGDS soll nicht Gelder horten, sondern Mittel für Programme und Projekte zur Verfügung stellen, die unsere Ziele fördern. Wir erbitten Ihre Hinweise und Anregungen. Rinderprojekt Die kostenfreie Unterstellung von Rindern bei Farmern, die unseren Zielen wohlgewogen sind, ist eine Finanzquelle, die in Dürrezeiten der Not unterliegt. Wir danken den folgenden Farmern, die insgesamt 33 Rinder bei sich stehen haben oder hatten: W. Pack, G. Friedrich und W. Slaney. Herrn Georg Friedrich danken wir für die Verwaltung dieses Projekts. Projekt Lilie Zum 25. März 2010 wurde das Guthaben des aufgelösten Schulvereins der Privatschule Karibib per Übereinkunft an die AGDS unter bestimmten Bedingungen zur Verwaltung überwiesen. Das Kuratorium des Projekts Lilie hat beschlossen, den Gala-Abend auch über den in der Übereinkunft festgelegten Termin von 2012 durchzuführen. Neben den Preisgeldern (die Ausgaben des Festessens sollen durch den Verkauf der Sitzplätze abgedeckt werden) wird so dem Deutschen Hörfunkprogramm und zwei Stipendiatinnen eine finanzielle Unterstützung zugute kommen. Der Geschäftsführung entstehen dadurch wie seit neun Jahren zusätzliche Aufgaben, die gesondert durch das Projekt vergütet werden. Das Kuratorium ist der Ansicht, dass die Ziele des Projekts nach wie vor aktuell sind. Vernetzung Der Vorstand der AGDS steht mit folgenden Körperschaften in sorgfältig abgesteckter und zielfördender Verbindung: · Mit dem Deutschen Kulturrat wird das gemeinsame Büro bestrieben und die Vorsitzenden nehmen an den jeweiligen Vorstandssitzungen als Gäste mit Rederecht teil. · Mit dem Goethe-Zentrum/ der Namibisch-deutschen Stiftung für kulturelle Zusammenarbeit (NaDS)bestehen nachbarliche Beziehungen auf kollegialer und persönlicher Ebene. · Mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland verbinden uns verschiedene Aufgaben (siehe oben) und gegenseitige Einladungen zu Sitzungen wie dem Netzwerk Deutsch in der Botschaft. Jana Wall begrüßen wir als Nachfolgerin der von uns sehr geschätzten Antje Vanselow. · Vor allem verbinden uns die gemeinsamen Interessen der Schulvereine, der Schulvorstände und Schulleitungen wie Heimleitungen. Wir danken für vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir nehmen gern an Veranstaltungen teil (wie zu den Jubiläen der Namib High School/NHS) und des Schülerheims Grootfontein) und bieten unsere Beratung und Hilfe an. · Der VDA (Gesellschaft für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland) führt mit uns das Schüleraustauschprogramm durch. · Den namibischen Medien danken wir für die Ankündigung unserer Veranstaltungen sowie die Berichtserstattungen. Mitglieder Die AGDS führt 280 Einzelmitglieder sowie die folgenden Mitgliedsvereine auf ihrer Liste: Deutscher Schulverein Grootfontein, Deutscher Schulverein Otavi, Deutscher Schulverein Otjiwarongo, Deutscher Schulverein Omaruru, Deutscher Schulverein Swakopmund, Delta-Verein Windhoek und Deutscher Schulverein Windhoek (1949) Aus den in den Satzungen vorgesehenen Einzelmitgliedern wird der Geschäftsführende Vorstand gewählt. Das Büro wird von Monika Hoffmann seit 2000 als Geschäftsführerin und Uli Gall seit Juli 2013 als Sachbearbeiterin verwaltet. Vorausblick - wer vertritt Deutschsprachige? Wenn Deutschnamibier von staatlich einberufenen Konferenzen indigener, also einheimischer Gruppen in Namibia erfahren, entsteht oftmals die Frage, ob die Deutschsprachigen nicht auch in diesen Gremien vertreten sein sollten. Diese Forderung lässt sich mit einem klaren „Nein“ erledigen. Wir sind keine einheimische Kulturgruppe, sondern eine in der Neuzeit hinzugewanderte Sprachgruppe und haben kein Anrecht auf eine Stimme außerhalb des parteipolitischen Spielfelds. Deutsch ist wohl eine anerkannte Muttersprache in Namibia (etwa mit Bezug auf den Schulunterricht), aber anders als Otjiherero, Khoekhoegowab und viele andere namibische Sprachen ist Deutsch keine autochthone, also einheimische Sprache. Wenn die Deutschsprachigkeit in Namibia verloren gehen sollte, bedeutet das nicht das Ende der deutschen Sprache! Eine weitere Frage betrifft die Vertretung der deutschsprachigen Namibier nach innen und außen. Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in dieser Funktion. Heute kann man argumentieren, dass die AGDS oder der DKR oder eine andere Gruppe als das Sprachrohr der Deutschnamibier auftreten sollte. Aber keine der beiden oder eine andere Körperschaft ist politisch ausgerichtet und kann eine solche Funktion übernehmen. Gewiss kann der Vorstand der AGDS oder der des DKR die in den jeweiligen Satzungen festgelegten Zielsetzungen in der Öffentlichkeit und gegenüber staatlichen Dienststellen vertreten. Aber niemand kann für sich beanspruchen, für die Deutschnamibier insgesamt zu sprechen. Dies schließt eine enge Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und die Achtung der jeweils anderen Aufgaben keineswegs aus. In Krisenzeiten, die uns alle etwas angehen, müssen wir eine gemeinsame Stimme finden, wer diese dann vertritt, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Hilfreich können dabei die deutschsprachigen Medien in Namibia und die gewählten Abgeordneten im Parlament und in den Stadträten sein, die wir einbeziehen sollten. Die AGDS besteht seit 1956, demnach ist sie 57 Jahre alt. Ein Mensch denkt in diesem Alter an Rücktritt und wird von Erkrankungen behindert. Eine menschliche Gruppe erneuert sich wie ein Organismus durch neue Zellen, also junge Mitglieder. Diese sollten wirken wollen und können. Das setzt eine kreative Erneuerungsfähigkeit aller Mitglieder und Altersstufen voraus. Die Zeit geht nicht mit dem Menschen, das ist eine weit verbreitete, falsche Annahme. Zeit hat ihre eigenen Gesetzlichkeiten, die wir uns als Menschen und als AGDS zu Eigen machen müssen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. BU Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland hat durch ihren ständigen Vertreter André Scholz, links, eine Spende in Höhe von 207000 N$ an die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schulvereine (AGDS) zur Verwendung für Stipendien überreicht. AGDS-Vorsitzender Dieter Esslinger nimmt den Betrag entgegen. Foto: AGDS AGDS Geschäftsvorstand Der Geschäftsführende Vorstand wurde wiedergewählt: Dieter Esslinger, Vorsitzender Hanjo Böhme, Zweiter Vorsitzender Sven von Blottnitz, Schatzmeister Tatjana Mills, Sekretärin Georg Friedrich Ulrich Mackensen Dem Vorstand gehören neben diesen Amtsträgern die entsandten Vertreter der Mitgliedsvereine an.

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