03 September 2019 | Lokales

Zweiter Leuchtturm endgültig vom Tisch

Molen-Entwicklung bleibt 30 Meter hoch – Blinklicht nicht beeinträchtigt

Der historische Swakopmunder Leuchtturm bleibt erhalten: Der neuste Entwurf der Entwicklung auf dem Grundstück des ehemaligen Swakopmunder Hallenbades (Erf 4747) beinhaltet keinen neuen Leuchtturm mehr.

Von Erwin Leuschner

Swakopmund

Der geplante Neubau auf dem Grundstück des ehemaligen Hallenbades in Swakopmund soll trotz einer Höhe von 30 Metern das Blinklicht des alten Leuchtturms nicht beeinträchtigen. Das versicherte Architekt André Mulder von Chamberlain & Associates Architects (C&AA), der gestern zusammen mit John Simpson vom Entwickler Jimmy Construction den neuen – und inzwischen dritten Entwurf – für das Gebäude vorstellte. Die zwei vorherigen Entwürfe waren vom Ästhetik-Komitee abgelehnt worden. Grund dafür war ein ursprünglich angedachter zweiter Leuchtturm, der die Funktion des alten Turms übernommen hätte.

„Wir haben die Auflagen und Anforderungen des Ästhetik-Komitees und Stadtrates erfüllt und daher den Leuchtturm aus dem Design entfernt“, sagte Mulder. Das übrige Design entspreche aber beinahe dem, das bereits im März der Öffentlichkeit präsentiert wurde (AZ berichtete).

Das Gebäude solle 30 Meter in die Höhe ragen und acht Stockwerke beinhalten – einschließlich Erdgeschoss. Eine Etage niedriger werde es eine Parkgarage mit 276 Parkplätzen geben – 43 mehr als vorgeschrieben. Laut dem aktuellen Plan rechne man mit 151 Apartments. Diese Ziffer könne sich aber noch deutlich ändern. Ein Hotel sei nicht geplant.

Als Teil der Entwicklung solle außerdem der angrenzende Spielplatz zwischen Baugrundstück und Museum aufgerüstet und modernisiert werden. Außerdem seien öffentliche Umkleidekabinen und Waschanlagen vorgesehen. „Es wird aber im Ermessen des Stadtrates liegen, ob die Umkleidekabinen permanent vermietet werden“, sagte John Simpson vom Entwickler Jimmy Construction.

Er erklärte ferner, dass nach der Vorstellung des Entwurfs jener nun erneut dem örtlichen Ästhetik-Komitee zur Beurteilung vorgelegt werde. Danach müsse auch der Denkmalrat sein Ja-Wort erteilen. „Sollte alles reibungslos verlaufen, könnte der Bau Mitte 2020 beginnen.“ Die Baukosten schätzte er auf zwischen 200 und 250 Millionen Namibia-Dollar.Bei der gestrigen Vorstellung war das Interesse aus der Öffentlichkeit im Gegensatz zu vorigen Veranstaltungen deutlich zurückgegangen. Lediglich eine Handvoll Personen erschien im Plaza Hotel, wo der Entwurf auch heute noch von 9 bis 13 Uhr ausliegt.

Das Bauprojekt hatte bereits mehrfach Schlagzeilen gemacht, weil es sich dabei um das erste Hochhaus in dem Küstenort handelt. Das Ästhetik-Komitee hatte bereits zwei vorige Entwürfe abgelehnt. Im März wurde als Grund der im Design integrierte Leuchtturm bemängelt. Im November 2017 wurde ein weiterer Entwurf vom gleichen Komitee abgelehnt. Damals war eine Gebäudehöhe von 40 Metern vorgesehen.

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