23 Dezember 2008 | Leserbriefe

Zu viele Katzen in Namibia?

Leider habe ich die letzte Ausgabe der AZ-Beilage "Tourismus Namibia" nicht gelesen, dafür aber die beiden Leserbriefe innerhalb von drei Tagen von Irma Keller. Meiner Kenntnis zufolge hat Namibia seit seiner Unabhängigkeit den welthöchsten Gepardenzuwachs, die Nashornpopulation wächst stetig und Elefanten gibt es so viele, dass viele Kommunalfarmer sich in ihrer Existenz bedroht fühlen. Warum also dieser offensichtliche Hass auf Namibia und sogar Attacken gegen CITES, einer multinationalen Bemühung, den Handel mit Produkten bedrohter Tierarten ein Ende zu setzen?

Im Internet gibt es eine Seite, über die Reisen von einer Irma Keller angeboten werden, Schwerpunkt u.a. afrikanische Raubkatzen. Namibia wurde als Reiseziel gestrichen. Auf dem käuflich erwerbbaren Kalender sieht man einen jungen Geparden mit einem menschgemachten Gegenstand spielen; die meisten namibischen Geparden bevorzugen die freie Natur. Kann es sein, dass in Namibia zu viele Katzen für Frau Keller leben? In den kleinen Wäldern um Neuss gibt es bestimmt schon lange keine wildlebenden Wölfe oder Bären mehr, dort lebt es sich bestimmt gemütlich.

Ich bin mit 36 Jahren immer noch Junggeselle, die Gedankenwelt einiger Frauen werde ich wohl auch nie verstehen :-)

Eckhart, Uhlenhorst

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