28 Mai 2020 | Natur & Umwelt

Zehn Elefanten abgeschossen

Umweltministerium: Dickhäuter haben Menschenleben gefährdet

Swakopmund/Windhoek (er) - Zehn Elefanten, die laut den Behörden eine Gefahr für Menschenleben und Ackerbau dargestellt haben, wurden im vergangenen Monat in verschiedenen Regionen erlegt. Das bestätigte der Pressesprecher des Ministeriums für Umwelt und Tourismus, Romeo Muyunda, gestern auf Nachfrage der AZ.

Demnach haben die Elefanten gleich mehrere schwerwiegende Mensch-Tier-Konflikte ausgelöst. „Das Ministerium hat die Genehmigung erteilt, eine Reihe von Problemtieren zum Abschuss freizugeben“, sagte Muyunda. Eine Umsiedlung der Dickhäuter sei aus verschiedenen Gründen nicht möglich gewesen. „Im Etoscha-Nationalpark sind bereits zu viele Elefanten und es macht keinen Sinn, die Tiere in andere Regionen zu bringen, wo sie erneut Probleme verursachen“, sagte er.

Von den insgesamt zehn Dickhäutern seien vier in den drei Norden-Regionen Ohangwena, Omusati und Oshikoto erlegt worden. Viere weitere Tiere seien in der Otjozondjupa-Region erschossen worden und die übrigen zwei in der Kavango-West-Region. Das Fleisch der Tiere sei an die Lokalbevölkerung verteilt worden. „Wir mussten eingreifen, bevor die Lokalbevölkerung alle Tiere tötet“, so Muyunda.

Die namibische Elefantenpopulation wird auf mehr als 24000 Tiere geschätzt.

Gleiche Nachricht

 

Wildtierkriminalität im Fokus

vor 18 stunden | Natur & Umwelt

Von Ellanie Smit & Frank Steffen, Windhoek Der FATF-Bericht über den weltweiten illegalen Handel mit Wildtieren, äußerte sich besorgt über den mangelnden Fokus auf die...

Umsiedlung von Giraffen wertet Hegegebiete auf

vor 18 stunden | Natur & Umwelt

Das Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung zum Erhalt von Giraffen (GCF) im Juni rund 30 Giraffen aus dem...

Elefantenschutz durch Lockdown nicht beeinträchtigt

vor 2 wochen - 18 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Die Elefantenschutzorganisation EHRA hat sich auch während der Ausgangsbeschränkung besonders eingesetzt, um den Mensch-Tier-Konflikt in den Regionen Erongo und Kunene zu mildern. Darüber hinaus hat...

Elefantenschutz ohne Pause

vor 2 wochen - 18 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Von Erwin LeuschnerSwakopmundObwohl die Covid-19-Pandemie einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Einkommen hatte, konnten wir dank innovativer Wege neue Einnahmequellen finden“, teilte jetzt Rachel Harris mit,...

Ministerium: Weihnachtselefanten geht es „sehr gut“

vor 2 wochen - 16 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Er ist gesund und munter – und hat bereits neue Freunde gefunden: Dem Weihnachtselefanten, der vielen als der Swakopmunder Elefantenbulle bekannt ist, geht es nach...

Kulturerbestätten wieder zugänglich

vor 2 wochen - 12 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Swakopmund/Windhoek (er) - Nach der Lockerung der Ausgangs- und Reisebeschränkung in Namibia auf Stufe 3 - mit Ausnahme der Erongo-Region - hat der Denkmalrat (NHC)...

Ein Riecher für Koalas: Spürhunde helfen in Australiens Brandgebieten

vor 3 wochen - 08 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Von Subel Bhandari, dpaCanberra (dpa) – „Bear“ ist nicht nur eine Frohnatur, wie sein Frauchen, die Umweltschützerin Romane Cristescu, sagt. Der fünf Jahre alte Rettungshund...

Naturschutz bleibt Priorität

vor 3 wochen - 05 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Windhoek (sb) - Das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus ruft Namibier dazu auf, sich ihre Beziehung zur Natur genauer vor Augen zu halten. Anlass...

Elefanten nach Etoscha getrieben

vor 4 wochen - 03 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Windhoek (Nampa/sb) - Vertreter des Umweltministeriums haben am vergangenen Sonntag laut eigenen Angaben 14 Elefanten von der Oshikoto-Region in den Etoscha-Nationalpark getrieben. Die Tiere seien...

Na'ankusê nimmt bedrohte junge Löwen auf

vor 4 wochen - 03 Juni 2020 | Natur & Umwelt

Der Tierarzt und Direktor des Na'ankusê-Hegegebiets, Dr. Rudie van Vuuren, teilte gestern mit, dass zwei „Löwenbabys“, die einen Mensch-Tier-Konflikt in der Gegend von Sesfontein überlebt...