17 Mai 2019 | Leserpost

Wo sind die Väter?

Betr.: Kleinkind stirbt in Hütte (AZ, 30.4.2019)

Wieder ist ein Fall der groben Vernachlässigung aufgetreten, das in diesem Fall sogar das Leben eines kleinen Säuglings kostete. Vier Kinder waren in einer Blechhütte eingesperrt - und keiner der Nachbarn will etwas bemerkt haben? Diese Situation ging doch schon eine ganze Weile so. Man hätte viel früher eingreifen müssen. Als Mutter dreier Kinder frage ich mich auch wie man als Mutter seine Kinder so vernachlässigen kann. Ich weiß aber auch, dass Kinder eine Riesenherausforderung sind und einen öfter mal an seine Grenzen bringen können. Nicht nur für den, der sich glücklich schätzt ein Einkommen zu beziehen, sondern natürlich auch ganz besonders für diejenige, die an der Armutsgrenze leben und sich dadurch selbst schon fast aufgegeben haben und daher in den Suff flüchten. Die Kinder aber deshalb zu vernachlässigen ist keine Entschuldigung. Für solche Extremfälle gibt es Hilfe. Leider scheinen diese Frauen sich immer noch nicht um Verhütung zu kümmern oder sind einfach zu verantwortungslos. Und die meisten Männer pfeifen einfach drauf. Zu bemerken ist, dass es Verhütung zum Nulltarif im ganzen Land gibt - man muss sich halt nur die Mühe machen, regelmäßig dorthin zu gehen und sich die Mittel zu besorgen. Eine Frage aber brennt mir bei diesem Thema ganz besonders im Herzen: Warum nur immer auf die Mutter schauen? In keinem der Berichte ist von den Vätern dieser Kinder geschrieben worden. Wo ist der Vater, bzw. sind die Väter dieser Kinder? Wissen diese Erzeuger (man kann sie ja wohl nicht Väter nennen) überhaupt, dass sie Kinder haben? Warum kümmern sie sich nicht? Wo ist da das Gesetzt, das Väter dazu verpflichtet sich auch um ihren Nachwuchs zu kümmern, ob sie wollen oder nicht? Egal ob bei einem „one-night-stand“ entstanden oder im Rausch. Kein Geld ist keine Entschuldigung, denn die Mutter hat auch keins. Wäre mit so einem Gesetzt besser durchgegriffen, Väter konsequent per Gesetzt zum Unterhalt zu verpflichten, würde es vielen Kindern etwas besser gehen.

A. Hoffmann, Windhoek

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