02 Dezember 2010 | Lokales

Wieder mehr HIV-Fälle

Windhoek - Gesundheitsminister Richard Kamwi hat die aktuelle HIV-Infektionsrate - die auf Grundlage von UN-Kriterien ermittelt wird - bei der gestrigen Veranstaltung in Windhoek anlässlich des Welt-Aids-Tages (1. Dezember) vorgestellt. Demnach liegt die Infektionsrate bei 18,8 Prozent und ist somit wieder gestiegen, nachdem sie zuletzt von 19,9% auf 17,7% (2008) gesunken war. Kamwi nannte dies eine "Stabilisierung" und verwies auf den Spitzenwert von 22% aus dem Jahr 2002.

Hierzulande wurde der diesjährige Welt-Aids-Tag unter dem Motto "Stigma und Diskriminierung ansprechen, um Neuinfektionen zu vermeiden" begangen, das internationale Thema des Welt-Aids-Tages lautet "Universeller Zugang und Menschenrechte". Das Gesundheitsministerium weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in diesem Land schätzungsweise 174000 Menschen mit HIV/Aids leben würden. "Nur ein geringer Teil von ihnen hat Zugang zu notwendiger Behandlung und Fürsorge", erklärte kürzlich Kahijoro Kahuure, Staatssekretär in der genannten Behörde. Und: "Namibia ist von der HIV/Aids-Epidemie stark betroffen. Rund 6100 Personen sind im Jahr 2009 an Aids-relevanten Fällen gestorben. Die Infektion von Frauen ist schneller gestiegen als die von Männern."

Im Jahr 2008 habe es 15700 Neuinfektionen gegeben, das seien durchschnittlich 43 pro Tag. "Wir feiern den Fortschritt im Kampf gegen die Epidemie, während wir uns auf die verbleibenden Herausforderungen konzentrieren", resümiert Staatssekretär Kahuure. Diese Herausforderungen seien "nicht einfach".

Bei den Vereinten Nationen wird Namibia als eines der Länder aufgeführt, in denen die Neuinfektionen von 2001 bis 2009 um bis zu 25 Prozent gesunken seien. Besonders erfreulich sei, dass im südlichen Afrika, wo 69 Prozent aller Neuinfektionen aufträten, diese in 34 Ländern entweder stabil geblieben oder teils deutlich gesunken sei. Dazu gehörten in dieser Region auch drei der fünf Staaten mit den meisten HIV-Betroffenen, nämlich Sambia, Simbabwe und Südafrika; in diesen Ländern sei die Neuinfektionsrate um jeweils "mehr als 25 Prozent" gesunken, heißt es in einem aktuellen Bericht von UNAIDS.

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