14 Dezember 2018 | Bildung

Wenn Lehrer und Schüler voneinander profitieren - Teil drei

Zurzeit sind 18 junge Volontäre vom deutschen Sportverein ASC Göttingen in Namibia zu Gast und arbeiten an unterschiedlichen Schulen im ganzen Land mit Kindern zusammen. Ein Jahr lang trainieren sie die Schüler in ganz unterschiedlichen Sportdisziplinen: Von Fußball über Rudern bis hin zur Leichtathletik. Die Freiwilligen sind voller Tatendrang und mit Freude dabei. Das Projekt zeigt, wie Sport Menschen verbinden kann und sich somit positiv auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft auswirkt. Die Volontäre aus Deutschland bringen nicht nur den Kindern ihre Sportarten näher, sondern sammeln auch für sich selbst neue, interessante Erfahrungen im Ausland und haben die Möglichkeit, sich selbst persönlich weiterzuentwickeln.

In dieser Ausgabe stellen wir Lena und Fyn-Gideon vor.

Lena Fischer

Alter: 18 Jahre

Wohnort: Königswinter

Lieblingssport: Basketball

Ich lebe zurzeit in: Ongwediva

Mein Projekt: Namibian Basketball Federation – Northern Committee

Das mache ich dort: Ich unterstütze die Sportlehrer an vier verschiedenen Grundschulen in Ongwediva im Sportunterricht der vierten und fünften Klassen. Nachmittags biete ich ein offenes Basketballtraining für alle Kinder aus der Umgebung an, die Basketball spielen lernen wollen. Zudem plane ich zusammen mit meinem Projektpartner Dingane die Oshana-School-Leagues und trainiere einige Schulmannschaften, um diese auf die Liga vorzubereiten.

Mir macht das Spaß, weil: ich total gerne mit Kindern zusammen arbeite und es schön ist zu sehen, wie viele Kinder mit mir die Begeisterung für meinen Lieblingssport teilen und immer wieder aufs Neue auf den Platz kommen, um an sich zu arbeiten. Außerdem gefällt mir, dass ich viele Freiheiten habe, was die Planung meiner Trainingseinheiten und die Umsetzung eigener Projekte betrifft.

Ich habe mich für das Projekt des ASC entschieden, weil: ich hier die Möglichkeit habe meine Begeisterung für den Sport weiterzugeben und dabei ein neues Land, neue Leute und ihre Kulturen kennenlernen kann.

Mir gefällt an Namibia: Die Offenheit der Menschen sowie die Vielfalt an Natur und Tieren



Fyn-Gideon Niebel

Alter: 18 Jahre

Wohnort: Berlin

Lieblingssport: Rugby

Ich lebe zurzeit in: Walvis Bay

Das mache ich dort: Morgens helfe ich beim Sportunterricht an der !Nara Primary School. Montagnachmittags mache ich außerdem im Sunshine Center, einer Einrichtung für geistig und körperlich Behinderte, eine Stunde Sport mit den Kinden und Erwachsenen. Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagnachmittags arbeite ich als Rugby-Coach für die U11, U13 und U15.

Mir macht das Spaß, weil: mir die Arbeit mit den Kindern etwas gibt, das ich nicht in Worte fassen kann.

Ich habe mich für das Projekt des ASC entschieden, weil: ich unbedingt einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Namibia machen wollte und ich hier die Gelegenheit hatte, das mit Sport zu verknüpfen.

Mir gefällt an Namibia: Die Vielseitigkeit der Landschaft ist wunderschön und die Offenheit der Menschen ist bewundernswert.

Mein Lebensmotto: Lass den Kopf nicht hängen, wenn du traurig bist, denn die Welt ist zu schön, um sich nur den Boden anzusehen.

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