01 Oktober 2015 | Sport

Welwitschias schlagen sich tapfer - Polynesier dennoch zu stark

Windhoek (omu) - Die Welwitschias beweisen auch im zweiten Spiel der Rugby-Weltmeisterschaft in England Willensstärke, die gegen Tonga abermals nicht belohnt wurde. Die Polynesier starten besser in die Partie und lagen schon früh mit 12:0 vorn. Die Welwitschias fanden schwer in die Partie, erarbeiteten sich mit zunehmender Spieldauer aber mehr und mehr Spielanteile. Mit Vollgas startet Tongas Nationalmannschaft und setzt Namibias Auswahl gleich mächtig unter Druck. Der Gegner der Welwitschias hatte ja auch einiges gut zu machen. Nach dem 10:17 gegen Georgien wollten sich die Polynesier die Option, eventuell noch Zweiter werden zu können, nicht nehmen lassen. Zwei Tries plus zwei Extrapunkte ebneten den Weg zum 35:21 Sieg im Sandy Park in Exeter gegen die Namibier, die ihrerseits insgesamt mit drei Tries und alle verwandelten Extrazählern punkteten. Damit ist für die Mannschaft von Trainer Phil Davies ein Weiterkommen nur noch theoretisch möglich. Die Spieler des südpazifischen Königreichs offenbarten, trotz der gewahrten Chance auf Platz zwei, dennoch Schwächen. Einige Strafstöße und auch Extrapunkte ließ Tonga aus. Jack Ram war mit zwei Tries einer der Garanten zum Sieg. Aber auch Namibia bewies wiederholt, warum man zurecht Teilnehmer dieser Weltmeisterschaft ist. Mit Kampfgeist und hohem Einsatz machte es die Davies-Truppe Tonga vor allem in der zweiten Halbzeit extrem schwer. Zu Beginn des Spiels jedoch hatte Namibia Probleme. Der Tonga Telusa Veainu war bereits nach fünf Minuten für sein Team erfolgreich und legte das Ei hinter Namibias Grundlinie ab. Ram machte kurz darauf den zweiten Try für die Spieler von der Südseeinsel perfekt. Die Welwitschias legten nach und waren ihrerseits durch Johan Tromp erfolgreich. Nach dem 12:7 war das Spiel wieder offen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Welwitschias witterten die Chance, doch die ergriff der Gegner, der durch Latiume Fosita die Führung wieder ausbaute. Noch vor dem Pausentee verwandelte Vungakoto Lilo einen Strafstoß, der Tonga die 22:7 Führung einbrachte. Ein stark aufspielender Jacques Burger brachte Namibia wieder ins Rennen. Ram hatte zuvor den Ball zum zweiten Mal an diesem Nachmittag hinter der Linie abgelegt, als Burger zur Aufholjagd blies. Die Polynesier blockten die Angriffe geschickt und kamen immer wieder zu gefährlichen Vorstößen. Einen dieser Konter schloss Veainu dann rund 25 Minuten vor Spielende mit dem letzten Try für Toga gekonnt ab. Burger war es, der Namibia im Spiel hielt, als er kurz darauf ein weiteres Mal mit einem Try erfolgreich war. Die weiteren Angriffsbemühungen der Davies-Truppe blieben ohne Konsequenzen für den Gegner. Nicht zuletzt deswegen, weil dieser die Schotten dicht machte und geschickt verteidigte. Namibias Auswahl trifft nun am kommenden Mittwoch, 7. Oktober, auf Georgien, den 13. der Weltrangliste, und zum Ende der Vorrunde am 11. Oktober auf Argentinien.

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