30 Dezember 2004 | Natur & Umwelt

Wellen kamen bis nach Afrika

Nairobi/Windhoek (Irin/dss) - Über 100 Menschen wurden getötet, als am Sonntag riesige Wellen, ausgelöst von dem Seebeben im Indischen Ozean, auf die Küstengebiete von Somalia, Kenia und Tansania prallten. Das berichtete am Mittwoch die UN-Nachrichtenagentur Irin.

In Somalia seien über 100 Opfer zu beklagen, teilte Mohammed Omar Dala, der stellvertretende Sprecher des somalischen Übergangsparlaments Irin mit. Die meisten seien Fischer aus den Dörfern Gara?g und Hafun in der im Nord-Osten gelegenen autonomen Region Puntland. Sie ertranken, als die Wellen ihre Boote erreichten, sagte Dala am Dienstag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, wo die vor kurzem gegründete Übergangsregierung ihren Sitz gefunden hat.

Das UN-Büro für die Koordination von Humanitären Angelegenheiten (Ocha) gab am Montag an, dass viele Küstendörfer und -städte in den zentralen und nordöstlichen Küstenregionen Somalias zerstört oder überflutet seien. Lokale Medien hätten berichtet, dass die Zahl der Toten noch weiter ansteigen könne. Bis zu 60 Menschen würden in den nördlichen Landesregionen Hafun, Bender Beyla, Elayo, Caluula und Eyl sowie in den Städten Marka und Baraawe der Region Lower Shabelle im Süden noch vermisst.

In Tansania sind nach Angaben der lokalen Polizei der Hauptstadt Dar es Salaam, die meisten Opfer Kinder, die im Wasser spielten. "Wenigstens 10 Menschen ertranken in den hohen Wellen", sagte der Polizei-Kommandeur Alfred Tibaigana. Mehrere seien verletzt worden. Die Wellen hätten außerdem zu einer Unterbrechung des Fährverkehrs zwischen den Inseln geführt.

In Kenia hätten die Behörden am Montag sicherheitshalber die Strände gesperrt, so Irin. Der für die Küstenregion verantwortliche Polizei-Inspektor Alex Rono erklärte am Dienstag, dass eine Person in Watamu nördlich von Mombasa getötet worden sei - dieser Strand sei wieder geöffnet gewesen.

Gleiche Nachricht

 

Umwelthilfe schaltet sich ein

vor 18 stunden | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek Seit gestern zieht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit der Umweltaktivistin der Windhoeker Organisation Fridays for Future (FFFW), Ina-Maria Shikongo, gegen...

Fracking birgt Erdbebengefahr

vor 1 tag - 07 April 2021 | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek Das Erdbeben, das am vergangenen Osterwochenende laut Richterskala 97 Kilometer nordwestlich von Khorixas eine Stärke von 5,6 erreichte (AZ berichtete), ist...

Mutmaßliche Wilderer gefasst

vor 1 tag - 07 April 2021 | Natur & Umwelt

Windhoek (cr) - Drei mutmaßliche Nashorn-Wilderer wurden am Samstag mit Hilfe von Farmern und der K9-Anti-Wilderei-Einheit mit einer Schusswaffe festgenommen, nachdem am Freitag bei einer...

Erdbeben der Stärke 5,6 in der Nähe von Khorixas...

vor 2 tagen - 06 April 2021 | Natur & Umwelt

Khorixas/Windhoek (sb) • Ein Erdbeben der Stärke 5,6 wurde am frühen Sonntagmorgen etwa 97 Kilometer nordwestlich von Khorixas aufgezeichnet. Das gab das Ministerium für Bergbau...

Neu Klassifikation: Waldelefanten nun vom Aussterben bedroht

1 woche her - 31 März 2021 | Natur & Umwelt

Windhoek (sno/dpa) - Afrikas Elefanten werden nach neusten Erkenntnissen in zwei unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wobei die Weltnaturschutzunion (IUCN) den afrikanischen Waldelefant auf die Rote Liste...

Pilotprojekt gestartet

1 woche her - 30 März 2021 | Natur & Umwelt

Von Steffi Balzar, Windhoek Der Leiter der Forstwirtschaftsabteilung des Umweltministeriums, Joseph Hailwa, gab kürzlich den offiziellen Startschuss für das Pilotprojekt „Commercialisation of Bush Biomass in...

Offenbarer Informationsmangel

vor 2 wochen - 23 März 2021 | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek/Ncaute Bei einem Besuch der West-Kavango-Region und Gesprächen mit der Kommunalbevölkerung in den Siedlungen Ncaute, Makandia, Kawe, Shakambu und Mbambi (siehe AZ-Freitagausgabe),...

Wasser nicht durch ReconAfrica gefährdet

vor 2 wochen - 19 März 2021 | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek/Ncaute NMH sprach mit der Bevölkerung aus den Gebieten um Ncaute, Makandia, Kawe, Shakambu und Mbambi, insbesondere auch mit Andreas Mawano, dessen...

Gemeinschaftsprojekt anlässlich Welt-Recycling-Tages

vor 3 wochen - 18 März 2021 | Natur & Umwelt

Windhoek (sb) - Das Recycle Namibia Forum (RNF) hat anlässlich des heutigen internationalen Welt-Recycling-Tages ein kommunales Recyclingprojekt vorgestellt. Die Initiative wird in Zusammenarbeit mit dem...

Mann stirbt bei Elefantenangriff

vor 3 wochen - 17 März 2021 | Natur & Umwelt

Windhoek/Ongwediva (Nampa/sb) - Ein 46-jähriger Mann starb, nachdem er am Sonntag im Dorf Okatseidhi in der Omusati-Region von einem Elefanten angegriffen wurde. Das Regionalratsmitglied...