04 März 2016 | Leserpost

Wellblech-Storie ergänzt die Glosse

Betr.: Glosse „Die Sache mit dem Schaltjahr und Hautfarben“ (AZ, 25. Februar 2016) Zu der Diskaschen um das Wellblechdeutsch in der Glosse möchte ich hiermit auch meinen Senf geben: Macht doch einfach zwei! Das is keine Kontradickschen, sondern ein echter Verbesserungsvorschlag. Macht eine Glosse in geschwollenem Dscherrie- oder sogar gedrechseltem Germanistikerdeutsch, und eine in pläihn Wellblechdeutsch (WBD). Die erste kann den Namen Glosse behalten, denn das Wort gibt es mos eh nich in Hoch-WBD. Und für die zweite schlage ich erst mal den Namen Wellblech-Storie vor, bis jemand miskien was bessres einfällt. Die Stories brauchen auch nich immer von dem gleichen Schreiberling zu kommen. Wenn jemand meint, er/sie/es hätte eine schmarte Storie, oder er/sie/es könnte bessres WBD, dann kann er mos seine Storie an die AZ schicken - in der Hoffnung auf ein Honorar, für das er wenigstens ein kaltes Draftbier kriegt. Ich wunder ob sie diese „neue Glosse“ und die Wellblech-Storie dann in eine Ausgabe skuiesen können - bei diesem neuen bedohnerten Format, in das ihre Wochenendbeilage nich erst mehr reinpasst? Wenn nich, dann muss die Glosse eben an einem Tag gepabblischt werden und die WBD-Storie an einem anderen. Oder die Zeitung müsste auf ihre alte Seis zurück expänden, damit Glosse und Storie in eine Ausgabe passen. Wär doch sicher ein positiver Rückschritt? Dann wars halt eine Mutation, die schlechte Überlebens-Kahnse hatte und deshalb chou-chou abgetschoppt ist. Für die erste Storie habe ich auch schon einen Vorschlag: Der F§$%&p an der Mole des größten Kurorts von Namibia. Auf der einen Seite steht jetzt nach jahrelangem Sückeln und Backleyen endlich das Strandhotel. Bleddi mooi - aber hätte man das nich gleich so machen können? Musste man erst mit arabischem Geld und deutschem Oppereytor protzen und ein Luftschloss anstatt ein Hotel planen? Erst als die Scheichs ihr Geld wegpackten, kam man auf den Teppich zurück. Und dann war es immer noch zwei Saisongs lang eine Baustelle. Aber nou ja - Ende gut, Alles gut, oder? Auf der anderen Seite der jetzige F§$%&p, ein muhrsches Loch umgeben von einem wackeligen Sanskrien. Zaun kann man das löchrige Ding leider nich nennen. Davor, außerhalb des Skriens, zur See hin, ein Schloht wo man sich macklek die Knochen brechen kann. Das muhrsche Loch war mal ein Schwimmbad plus Restaurant plus Umkleidekabinen und öffentliche Toiletten. Und da, wo mal eine simple Dusche war, ist nur noch ein Stück Rohr und f§$%&l mehr. Ein biekie weiter stehn ein paar chemische Toiletten und stinken. Über das Loch is sicher auch wieder eine muhrse Backleyerey um Geld aan die chang. Wenn die Munisipälities in Namibia eine Kompetischen machen, wer das größte Loch hat, wird Swakopmund mos locker gewinnen. Aber dass es diese Munisipälity nich erst schafft, eine teydelike Plastikleitung für eine simple Dusche an den Strand zu legen, das ist darem kakschlecht! Was sagst du einem Überseeturi, der dich fragt, ob man sich hier wenigstens die Füße abspülen kann? „Da drüben ist ein Wasserhahn, aber passen Sie ja auf, das is halbgeklärtes Wasser, da sind wahrscheinlich noch E-Coli-Bakterien und vielleicht noch anderes Viehzeug drin.“ Ich wunder wie lange das noch so bleiben wird. Siegfried Eckleben, Swakopmund

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