26 November 2010 | Politik

Wahlkommission für Stimmabgabe "bestens gerüstet"

Windhoek - Heute und morgen sind rund 1,2 Millionen Einwohner zur Teilnahme an der Regional- und Kommunalwahl aufgerufen. Erste Resultate werden am Sonntag und ein vorläufiges Endergebnis gegen Mitte nächster Woche erwartet.
Zu den Kommunalwahlen, bei der die neue Zusammensetzung von 47 Stadt- und Ortsräten bestimmt wird, sind 418292 registrierte Wähler zugelassen, bei den Regionalwahlen sind es 1,18 Millionen Stimmberechtigte. Landesweit stehen 3349 permanente und mobile Wahllokale und 12000 Wahlbeamte zur Verfügung, die gestern an ihren Einsatzort entsandt wurden.
Die Wahllokale werden zwischen 9.00 Uhr und 21.00 Uhr geöffnet sein. Die Auszählung der Stimmen soll am Samstag direkt nach Abschluss der Wahl beginnen und in den einzelnen Wahllokalen erfolgen. Das dabei ermittelte Ergebnis soll an dem jeweiligen Wahllokal anschlagen und zusammen mit sämtlichen relevanten Unterlagen an eines der insgesamt 109 Verifikations-Zentren übermittelt werden. Hier sollen die Ergebnisse aus einzelnen Wahllokalen addiert und so ein Gesamtergebnis für jeden der 109 Wahlkreise errechnet werden.
Bei dem Urnengang stehen 10 politische Parteien, sechs Bürgerbewegungen und sechs unabhängige Kandidaten zur Wahl. Die Wahlkommission (ECN) hat in ihrem Hauptbüro in Windhoek ein zentrales Medienzentrum eingerichtet, wo aktuelle Ergebnisse verkündet werden sollen und von dem die Namibische Rundfunkgesellschaft (NBC) ab heute direkt übertragen wird. In Form der Nationalen Gesellschaft für Menschenrechte (NGfM) und dem Dachverband Namibischer Zivilverbände (NANGOF) sind zwei namibische Organisationen als Wahlbeobachter akkreditiert. Außerdem sind die politischen Parteien befugt, bei der Abgabe und Auszählung der Stimmen anwesend zu sein.
Unterdessen hat die Pressesprecherin der ECN, Marilyn Katjitundu, versichert, die Vorbereitungen für die Stimmabgabe seien "reibungslos" verlaufen und die Wahlkommission für das Ereignis "bestens gerüstet". Ferner teilte sie mit, das "Verschwinden" von 42 Laptops aus dem Hauptbüro der ECN werde keine Folgen für den Urnengang haben. Die "abhanden gekommenen" Computer seien in einem Lagerraum verwahrt worden, hätten aber keine "sensible Information" enthalten und nicht bei den Wahlen zum Einsatz kommen sollen. Ferner betonte sie erneut, dass Stimmberechtigte nur in dem Wahlkreis wählen dürften, in dem sie sesshaft und registriert sind.

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