24 September 2021 | Geschichte

Vor 50 Jahren

1971-09-24

VANDALEN BESCHÄDIGTEN DIE WEISSE DAME

Windhoek - Vandalen haben in der jüngsten Vergangenheit nicht wiedergutzumachenden Schaden an Südwester Felszeichnungen und -gravierungen angerichtet. Die Weiße Dame im Brandberg ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Zum Teil hat man versucht, mit Steinmeißeln die Zeichnungen herauszuhauen. Hierdurch sind manche Zeichnungen zerstört worden. Die Gitter, die bei den wichtigsten Zeichnungen angebracht worden sind, konnten die Vandalen nicht abschrecken. Die Gitter wurden mit Stemmeisen oder anderem Werkzeug aufgebrochen. Dann wurden die Felszeichnungen mit Flüssigkeiten bespritzt, um die Kontraste der Fotos zu erhöhen. Dies gab der SWA Ausschuss der südafrikanischen Denkmalschutzkornmission in Windhoek bekannt.

ERGEBNIS DES SCHAUFENSTERWETTBEWERBS

Windhoek - Der Schaufensterwettbewerb der Windhoeker Sakekamer ist von der Firma Metje & Ziegler mit zwei Fenstern in der Arkade des Metje-Behnsen-Gebäudes gewonnen worden. Die Sakekamer veranstaltete diesen Wettbewerb im Rahmen der Afrikaansen Woche 1971 der Junior Sakekamer in Windhoek. Der Preis wurde Wilfried Behnsen heute Nachmittag um 17h00 Uhr von dem Vorsitzenden der Sakekamer überreicht.

NEUER GESCHÄFTSFÜHRER

Windhoek — Louis Boshoff aus Windhoek ist zum Geschäftsführer für Rumevite in Südwestafrika und Gordonia ernannt worden, gab National Chemical Products Limited bekannt. Boshoff wird die Verbreitung und Vermarktung von Rumevite in diesem Gebiet Ieiten. Er war vorher Technischer Beamter an der Landwirtschaftsschule Neudam.

AFRIKAANS IN DER WIRTSCHAFT

Bloemfontein — Durch Gesetzgebung und Aufrufe von Kabinettsmitgliedern hat die Regierung nach besten Kräften die Zweisprachigkeit gefordert. Nun sei es Sache der Öffentlichkeit selbst, ihren Beitrag zu liefern, erklärte Vizewirtschaftsminister A. H. du Plessis am Donnerstag auf dem Kongress der Nationalen Partei des Oranjefreistaates in Bloemfontein. Er nahm damit Stellung zu einem Tagesordnungspunkt, in dem Besorgnis über die zunehmende Vernachlässigung der afrikaansen Sprache in der Wirtschaft zum Ausdruck kommt. Afrikaans sei eine ausgereifte Sprache und müsse als solche von der afrikaanssprechenden Bevölkerung selbst in Wirtschaft und Handel gefördert werden. Die Regierung habe ihr Bestes zur Förderung der Zweisprachigkeit in der Wirtschaft getan. Der Afrikaner sollte auch daran denken, dass die Regierung die Wirtschaft nicht zum Gebrauch der afrikaansen Sprache zwingen könne: Von der Wirtschaft könne kaum erwartet werden, dass sie Afrikaans in ihrem täglichen Verkehr gebrauche, wenn sie von der Öffentlichkeit nicht dazu ermuntert werde.

ITALIENS KUNSTDIEBSTÄHLE TIEF BEUNRUHIGT

Rom — „Systematische Ausplünderung unserer Museen und Kirchen“ — „Unbewachte Kulturstätten fordern Diebe heraus“. Solche und ähnliche Alarmrufe hat in Kreisen der italienischen Kultur die immer beängstigenderen Ausmaße annehmende Welle von Kunstdiebstählen ausgelöst. Am 31. August verschwand aus der Pfarrkirche des alten Städtchens Pieve di Cadore ein Gemälde Tizians im Werte von annähernd drei Millionen Mark. Eine Woche später wurden aus einer Kirche in Venedig Bilder im Werte von zwölf bis 15 Millionen Mark gestohlen. Genaue Zahlen über die Diebstähle der vergangenen Monate und Jahre in Italien liegen nicht vor. Es gibt keine Zentrale, die darüber eine Statistik führt. Immerhin schätzt Rodolfo Siviero, Leiter des römischen Amts für die Wiederaufspürung von Kunstwerken, den Wert der seit Einsetzen der Diebstahlswelle Mitte der sechziger Jahre verschwundenen Stücke auf dutzende Milliarden Lire (eine Milliarde Lire gleich 1,2 Millionen Rand).

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