10 Juli 2020 | Geschichte

Vor 50 Jahren

1970-07-10

Teil 1

US-FLUGZEUGE FÜR ISRAEL

Kairo – Nach einer Meldung der ägyptischen Zeitung „Al Ahram“ soll Präsident Nixon die Lieferung von sechs „Phantom“-Flugzeugen an Israel freigegeben haben, um die an der Suezkanal-Front erlittenen Verluste wieder auszugleichen. In neun Tagen habe Israel fünf Überschallflugzeuge verloren. Der Korrespondent der „Al Ahram“ in Washington will wissen, dass der Entscheid auf einer Geheimkonferenz gefallen sei. Die Ablieferung werde an Oktober erfolgen, womit dann das erste Abkommen über den Verkauf von 50 „Phantoms“ erfüllt sei.

Zwei israelische Panzerwagen seien zerstört und 50 israelische Flugzeuge zur Rückkehr gezwungen worden, sagte Militärsprecher in Kairo. Auf israelischer Seite wird die Mitteilung dementiert und als „lächerlich“ bezeichnet.

VERHANDLUNGEN ÜBER KONSULARBEFUGNISSE

Bonn. — Die Handelsmissionen der Bundesrepublik und Polens in Warschau und in Köln sollen mit konsularischen Befugnissen ausgestattet werden. Wie der Sprecher des Auswertigen Amtes, Guido Brunner, vor der Presse in Bonn mitteilte, wird der. stellvertretende Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, Ministerialdirigent Rupprecht von Keller, in Warschau über diese Frage der Errichtung neuer Vertretungen in anderen Städten stellen.

Die Verhandlungen, kurz nach der Paraphierung des deutsch-polnischen Wirtschaftsabkommens, dienen dazu, die vorgesehene Intensivierung des Handels, des Warenverkehrs und der wirtschaftlich-technischen Kooperation zu erleichtern. Unter anderem soll die Prozedur der Visum-Erstellung vereinfacht werden, die bisher in Warschau über die US-Botschaft und in der Bundesrepublik über die polnische erledigt wurden.

GROSSBRITANNIEN ERLÄUTERT SEINE HALTUNG

London/Dunnotar — Eine offizielle Erklärung über die Entscheidung der britischen Regierung zur Frage nach Waffenlieferungen an Südafrika wird vor Ende des Mounts erwartet. Das verlautet aus Quellen in Whitehall. Außenminister Sir Alec Douglas-Home wird die Erklärung voraussichtlich im Unterhaus abgeben, ehe die Parlamentsferien beginnen.

Inzwischen ist die britische Regierung dabei, ihren Standpunkt anderen Commonwealth-Ländern darzulegen. Ferner wird sie auch den amerikanischen Außenminister William Rogers unterrichten, wenn er am Wochenende London besucht. Rogers wird am Sonntag mit Sir Alec Douglas-Home sowie mit Ministerpräsident Edward Heath zusammentreffen.

Offiziell wurden keine Einzelheiten über den bevorstehenden Gedankenaustausch zwischen Rogers und der britischen Regierung bekanntgegeben. Aus zuverlässigen Quellen verlautet jedoch, dass die Frage der Waffenlieferungen an Südafrika auf jeden Fall zur Sprache kommen werde.

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