28 Dezember 2018 | Geschichte

Vor 50 Jahren

31. Dezember 1968

KEIN WETTRENNEN ZUM MOND

Moskau/Houston (SAPA-Reuter) - Der sowjetische Wissenschaftler Prof. Boris Petroff hat am Montag eine unmissverständliche Andeutung gemacht, dass die Sowjetunion nicht an einem Wettrennen mit den USA um die erste bemannte Mondlandung interessiert sei. Prof. Petroff kommentierte in der „Prawda“ die erfolgreiche amerikanische Mondumrundung in der vergangenen Woche, die zu der Spekulation geführt hat, dass die USA voraussichtlich noch im Jahre 1969 eine bemannte Mondlandung vornehmen werden. Der Wissenschaftler schloss jedoch die Möglichkeit späterer bemannter Flüge der UdSSR zum Mond nicht aus.

Die medizinischen Untersuchungen der Astronauten wurden am Montag abgeschlossen. Ein Sprecher der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA erklärte, dass alle drei in hervorragender körperlicher Verfassung sind. Diese medizinischen Untersuchungen begannen bereits unmittelbar nach der Landung der „Apollo 8' an Bord des Flugzeugträgers „Yorktown“ am Freitag. Die drei Astronauten werden voraussichtlich am 8. Januar eine Pressekonferenz geben.


31. Dezember 1968

TEGEL FLUGHAFEN

Der Wetsberliner Flughafen Tegel soll mit einem Kostenaufwand von 150 Millionen in der ersten Ausbaustufe für das Zeitalter der „Jumbo-Jets“ gerüstet werden. Der während der Berliner Blockade 1948/49 angelegte Flugplatz im französischen Sektor der geteilten Stadt soll damit wesentlich zur Entlastung des Westberliner Zentralflughafens Tempelhof beitragen, der in diesem Jahr mit etwa vier Millionen Passagieren seine Leistungsgrenze erreicht hat


31. Dezember 1968

EINIG IN DER VERURTEILUNG ISRAELS

New York (AZ/SAPA/Reuter) - Der Weltsicherheitsrat befasste sich in New York erneut mit der jüngsten Nahost-Krise. Die erste Sitzung des Sicherheitsrates nach dem Angriff von israelischen Kommandoeinheiten auf den Flug-hafen von Beirut war gestern vertagt worden, um den Mitgliedern Gelegenheit zu privaten Diskussionen zu geben. Die heutige Sitzung brachte jedoch auch wenig Erleuchtung. Allgemein wurde das Vorgehen Israels verurteilt. Der Delegierte des Libanon führte aus, dass die gesamten Schadenskosten, die durch den israelischen Angriff am Samstag verursacht wurden, R 35 Millionen weit überschreiten.


31. Dezember 1968

NEUE BESTIMMUNGEN

Windhoek (AZ) - Mit Wirkung vom 2. Januar 1969 sind Zugangspermits für Sandwich Harbour und den Namib-Wüstenpark im Euro des Naturschutzwartes, Old Mutual-Gebäude, 8. Strasse, Walvis Bay, oder im Magistratsbüro, Swakopmund, und nicht wie früher bei der S.A. Polizei, Walvis Bay, erhältlich.

Für das Permit zum Betreten dieses Staatslandes ist ein Betrag von einem Rand pro Fahrzeug zu entrichten. Das Büro in Walvis Bay ist zu den nachstehend angegebenen Zeiten geöffnet:

Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr,

Samstag von 8 bis 13 Uhr.

Das Magistratsbüro, Swakopmund, ist zu den gewöhnlichen Dienststunden geöffnet.

Im Gegensatz zu früher sind Permits für ein bestimmtes Datum im Voraus erhältlich. Anträge können auch per Post gestellt werden. Übernachten im Freien ist im Namib-Wüstenpark gestattet, während die für Sandwich-Harbour ausgestellten Permits nur tagsüber von 5 Uhr bis 21 Uhr gelten.

Das Publikum wird freundlich darauf hingewiesen, dass am 25. November 1968 neue Naturschutzbestimmengen erlassen worden sind, und die Besucher werden gebeten, die auf den Permits stehenden Bedingungen sorgfältig durchzulesen. Bei Sandwich Harbour ist das Angeln für Geschäftszwecke und das Sammeln von Muscheln nicht gestattet.

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