14 Februar 2020 | Geschichte

Vor 50 Jahren

ÖlFUND BEI PORT ELIZABETH

Johannesburg - In einem Bohrloch bei Port Elizabeth ist Erdöl festgestellt worden. Es erscheine jedoch nicht als wahrscheinlich, dass es sich wirtschaftlich bezahlt mache, den Fund auszubeuten, heißt es in einer Erklärung der Soekor (Southern Oil Exploration Corporation). Im Dezember 1969 hatte Soekor angekündigt, dass in dem vom Ministerium für Wasserangelegenheiten geschlagenen Colchester-Bohrloch und bei der geologischen Erforschung des Algoa-Bassins Erdöl festgestellt wurde, worauf Soekor weiter bohren ließ. Am 11. Februar war endgültig erwiesen, dass es sich um Erdöl handelt. Das Gebiet wird nun weiter getestet, worauf neue Bohrungen einsetzen werden. Das Bohrloch befindet sich im Konzessionsgebiet der H. M. Mining and Exploration Co., in deren Auftrag Soekor die Schürfungen vornimmt. Es liegt 35 Kilometer von Port Elizabeth, links von der Straße nach Grahamstown, entfernt.



UNRUHIGE NACHT IN MASERU

Maseru - Kurz vor 22.30 Uhr griff eine Gruppe bewaffneter Leute eine Polizeipatrouille in einem Vorort von Maseru an, wobei es zu einer Schießerei zwischen Polizisten und Angreifern kam. Ein Polizist wurde getötet. Die Zahl der Verletzten ist noch nicht bekannt. Man vermutet, dass sich ein Tell der Angreifer und Verwundete in ein Dorf östlich von Maseru zurückgezogen haben. Kurz nachdem die ersten Schüsse gefallen waren, wurden durch Sirenen alle Polizei-mannschaften in der Stadt mobilisiert. Sofort wurden alle Ausgangsstraßen gesperrt und die Straßen zu dem erwähnten Dorf blockiert. Während einer halben Stunde hörte man Schüsse, doch widersprachen sich die Aussagen darüber, wo geschossen worden sei. Wie ein Polizist sagte, fand kein Angriff auf die königliche Residenz statt, wo König Moshoeshoe gefangengehalten wird. Das Haus Jonathans, in dem Dunkelheit herrschte, war stark bewacht. Kurz nach der Schießerei wurde es wieder ruhig.



SCHWERE ISRAELISCHE

LUFTANGRIFFE

Kairo/Tel Aviv - Zwei israelische Flugzeuge warfen Raketen, Zeitbomben und Napalm-Bomben auf eine Fabrik bei Kairo ab, wobei 166 Arbeiter ums Leben gekommen seien, heißt es in einem ägyptischen Kommuniqué. Der Direktor des Krankenhauses von Khanka sagte jedoch Journalisten, es seien durch Napalm-Bomben 68 Arbeiter getötet und 98 verletzt worden.

In zwei Wellen überflogen israelische Bomber ägyptisches Gebiet und drangen bis über das Zentrum von Kairo vor. Israel unternahm den ungewöhnlicher Schritt, die ägyptische Regierung über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und den Chef der UNO-Überwachungskommission darüber zu unterrichten, dass die Bombardierung der Fabrik einem Irrtum zuzuschreiben sei und dass eine 400 Kilogramm schwere Zeitbombe, die abgeworfen wurde, in den nächsten 24 Stunden explodieren werde, wenn sie nicht entschärft werde. Zwei Stunden nach dem Angriff explodierte eine andere Zeitbombe. Die Metallfabrik, in der 1 800 Arbeiter beschäftigt werden, wurde fast vollständig zerstört. Der Angriff erfolgte am Donnerstag kurz nach Arbeitsbeginn. Die Fabrik befindet sich 25 Kilometer nördlich von Kairo.

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