27 April 2018 | Geschichte

Vor 50 Jahren

29. April 1968

Im Wein ertrunken

Santiago – Drei chilenische Weinbergarbeiter waren nicht nur stark betrunken, sondern darüber hinaus arbeitswillig. Ihre Kollegen äußerten ihres Zustandes wegen heftige Bedenken. Die Arbeiter ließen sich jedoch nicht belehren – und stürzten in einen 770 Gallonen-Weinbehälter, in dem sie ertranken.

29. April 1968

Zusammenstoß mit einem Zug

Keetmanshoop (AZ). – In Keetmanshoop ereignete sich am Freitagnachmittag im Vorort Westdene ein Zusammenstoß eines Fahrrads mit einem Zug. Zwei Schülerinnen im Alter von zwölf und sieben Jahren wurden dabei verletzt. Die beiden Mädchen Marita und Joanne van der Colf, fuhren auf einem Fahrrad die abschüssige Straße auf eine Eisenbahnkreuzung zu, während gerade ein Zug vorbeirollte. Die Bremsen des Fahrrads versagten. Zahlreiche wartende Autofahrer wurden Augenzeugen des Unfalls. Die zwölfjährige Joanne wurde nach dem Aufprall etwa zehn Meter zurückgeschleudert, während ihre kleinere Schwester direkt neben das Gleis stürzte. Beide wurden im bewußtlosen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Es besteht keine Lebensgefahr.

29. April 1968

Auch sowjetische Nachrichtenschiffe

Tel Aviv (WuO). – Im Zusammenhang mit dem „Pueblo“-Zwischenfall weist die israelische Zeitung „Jedioth Chadashoth“ aus Tel Aviv darauf hin, das nicht allein die Vereinigten Staaten , sondern auch die Sowjetunion Nachrichtenschiffe für Spionagezwecke einsetzen. Diese kreuzen laut der israelischen Zeitung vor der Küste Nordvietnams im Golf von Tonking und haben die Aufgabe, die Flugzeugträger der VII. US-Flotte zu beschatten. Von amerikanischen Gegenmaßnahmen sei bisher nichts bekannt geworden. Über den Einsatz der sowjetischen Spionageschiffe läßt sich „Jedioth Chadashoth“ aus Ostasien berichten:

Die sowjetischen Späher sind „Vermessungsschiffe“ mit hochmoderner elektronische Ausrüstung, die die Flagge des hydrographischen Amtes der Sowjetunion führen, in Wirklichkeit aber den Radar- und Funkverkehr der amerikanischen Flugzeugträger und ihrer Flugzeuge abzuhören versuchen und diese Informationen an die nordvietnamesische Flugabwehrzentrale in Hanoi funken. Meist lösen sich zwei sowjetische Späher im Tonkinggolf ab, die „Gidrofon“ und die „Ampermetr“. Sie operieren immer in Sichtweite der US-Schiffe, manchmal sogar mitten im Verband und gehen häufig rücksichtslos auf Kollisionskurs. Die Amerikaner haben diese Finte bisher respektiert, sie setzen aber einen Hochseeschlepper ein, der sich, wenn es brenzlig wird, vor den Flugzeugträger legt, auf den das sowjetische Schiff Kurs genommen hat. Regelmäßig signalisiert das Sowjetschiff dann: „Halten Sie Abstand“. Der amerikanische Schlepper antwortet mit der Warnung: In diesem Gebiet operieren amerikanische Unterseeboote. Der sowjetische Kapitän erwidert durch Megaphon: „Danke, ich kann sie sehen“. Dieses Katz- und Maus-Spiel zieht sich über Monate hin.

29. April 1968

Bonn dementiert

Bonn (dpa). – Als „völlig haltlose Behauptung und Verleumdung“ hat ein Sprecher des Bonner Auswärtigen Amtes einen Bericht der Regierungs- und Parteizeitung der Russischen Sowjetrepublik, „Sowjetskaja Russija“, über eine militärische Zusammenarbeit zwischen Westdeutschland und Rhodesien zurückgewiesen. Die Bundesregierung Deutschland erkenne das Regime in Salisbury nicht an. Auch habe die Bundesrepublik keine Waffen an die abtrünnige ehemalige britische Kolonie geliefert und werde dies auch nicht tun stellte der Sprecher fest.

Er betonte, es sei nicht die erste solcher haltlosen Behauptungen, sondern die Fortsetzung eine Reihe solcher Verleumdungen, die von der Sowjetunion immer wieder in die Welt gesetzt würden.

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