26 Februar 2019 | Geschichte

Vor 50 Jahren

AUSNAHMEZUSTAND IN ÄGYPTEN

Kairo - In Ägypten wurde am Montag ein Ausnahmezustand auf unbestimmte Zeit ausgerufen, der die Wehrmacht und sämtliches Krankenpflegepersonal in den Zustand der Alarmbereitschaft versetzt, weil die Befürchtungen zunahmen, dass die Israelis nach den arabischen Terroristenangriffen auf ihre Passagiermaschinen zurückschlagen könnten. Die Ausrufung des Ausnahmezustandes seitens Hamay Ashours, des Ministers für Kommunalangelegenheiten, erfolgte nur wenige Stunden, nachdem israelische Jagdflugzeuge mit Bomber Angriffe gegen Syrien geflogen hatten und es über dem Suezkanal zwischen ägyptischen und israelischen Streitkräften erneut zum Schusswechsel gekommen war.

Kairos regierungsgeIenkte Zeitung „Al Ahram”, die die Ausrufung des Ausnahmezustandes veröffentlichte, meldete, dass dieser für alle Provinzen des Landes gilt. Minister Ashour hatte sämtlichen Provinzgouverneuren befohlen, während des bevorstehenden Opferfestes der Moslems, das am Mittwoch beginnt und fünf Tage dauern wird, ihre Kanzlei nicht zu verlassen. Die Bürgerwehr, alle Krankenhäuser, Feuerwehr und alle öffentlichen Dienste sind in die höchste Stufe der Alarmbereitschaft versetzt worden.



DER KOMMUNISMUS UND DIE

UNABHÄNGIGEN AFRIKASTAATEN

Pretoria - Mit Ausnahme von einigen Gebieten, einschließlich Tansanias und Nigerias, hat der Kommunismus in Afrika eher Rückschläge und Niederlagen erlitten, als er nennenswerte Erfolge erzielen konnte. Diese Äußerung tat Professor Ben Marais, Dozent an der Universität von Pretoria, nachdem er von einer Reise zurückgekehrt war, welche ihn in sechs verschiedene Afrikastaaten sowie in die Vereinigten Staaten von Amerika führte. In den USA hielt er an sechzehn Universitäten Vorlesungen bezüglich der auf dem afrikanischen Kontinent vor sich gegangenen Entwicklungen. Die Reise war von der Association of American Colleges arrangiert und von der Dan Forth Foundation gefördert worden.

Vor seiner Amerikareise stattete der Professor einer großen Anzahl von Afrikastaaten einen Besuch ab, unter anderen Rhodesien, Sambia, Mosambik, Malawi, Botswana und Kenia. Die Reise habe ihm deutlich vor Augen geführt, dass obwohl dem Kommunismus Erfolge versagt blieben, dieser noch immer eine drohende Gefahr für Afrika darstelle, hauptsachlich aber für das südliche Afrika. Denn würde man ihm Gelegenheit bieten, sich in die Terroristenaktivitäten einzumischen, würde er diese sowohl ergreifen als auch unterstützen.



SCHLIESSUNG EINER EINWANDERUNGS-

ORGANISATION

Kapstadt - Die Southern Africa League, eine Einwanderungsorganisation, die vor allem Leuten behilflich war, die aus anderen Teilen Afrikas nach Südafrika übersiedeln wollten, schließt ihr Büro in Kapstadt am 28. Februar. Die Gesellschaft wurde 1961 in Kenia gegründet. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, weißen Siedlern, die infolge der veränderten politischen Verhältnisse auswandern wollten, bei der Einwanderung nach Südafrika beizustehen. 1963 wurde das Hauptbüro nach Kapstadt verlegt und von der Regierung als offizielle Einwanderungsorganisation anerkannt. Ihre Funktionen werden von der „1820 Memorial Settlers Association” und der „Maatskappy vir Europese Immigrasie” übernommen.



ZOLLFREIER LADEN

Blantyre - Der erste zollfreie Laden in einem Flughafen des südlichen Afrika wurde auf dem Chileka Airport in Malawi eingerichtet. Es werden Schmucksachen, Andenken, alkoholische Getränke und Zigaretten erhältlich sein. Der nächste zollfreie Flughafenladen befindet sich erst in Nairobi.

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