11 Februar 2019 | Natur & Umwelt

Vogelgrippe als Ursache für Pinguin-Sterben bestätigt

Swakopmund/Lüderitzbucht (er) – Das Massensterben der Brillenpinguine auf der Halifax-Insel bei Lüderitzbucht ist die schlimmste Krise für diese Tierart seit dem Kollaps der Sardinenpopulation vor gut 50 Jahren. Das teilte das Projekt Lüderitz Marine Research am Wochenende mit.

„Und nichts wird aktuell unternommen“, heißt es weiter. Das Projekt bestätigt, dass die Pinguine wegen des Vogelgrippe-Erregers H5N8 verenden würden, und, dass das zentrale Veterinärlabor nur schleppend „offizielle“ Testergebnisse bekanntgebe. „Das Virus hat keinen Einfluss auf Menschen, aber es kann, wie in diesem Fall, eine verheerende Auswirkung auf Vögel haben“, heißt es.

Das Projekt äußert „Frust und Wut“, da wegen der schleppenden Veröffentlichung der Testergebnisse „niemand mobilisiert oder motiviert werden kann, den Ausbruch des Virus einzudämmen“. „Wir sind extrem traurig und frustriert, weil unsere Bemühungen zum Erhalt der Pinguine auf diese Weise nichtig gemacht werden“, heißt es.

Die ersten verendeten Brillenpinguine auf der Insel waren im Dezember 2018 vorgefunden worden. Inzwischen wurden mehr als 300 tote Tiere eingesammelt und verbrannt (AZ berichtete). Laut offizieller Angabe des Fischereiministeriums leben auf der Insel rund 2500 Pinguine, der aktuelle namibische Pinguin-Bestand wird auf insgesamt 26000 geschätzt. Anfragen beim Ministerium zum Pinguinsterben und zu dessen Ursache bleiben bislang unbeantwortet.

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