12 Juli 2011 | Wirtschaft

Vineta-Waterfront mit 16000 m"

Swakopmund - In einem Schreiben an die Stadtverwaltung im Mai dieses Jahres gibt der Entwickler die Investition mit zwischen 400 und 500 Millionen Namibia-Dollar an. "Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung ein großes Vorteil für Swakopmund beinhaltet", heißt es darin. Safari Investments Pretoria hatte anhand des Briefs den Antrag gestellt, dass die Firma 16000 Quadratmeter auf dem Areal entwickeln wolle. Der Stadtrat hatte den Entwickler auf 11000 m" eingeschränkt. "Ein Limit ist unvernünftig", heißt es.

Safari Investments gibt weiter bekannt, dass mehrere Unternehmen Interesse gezeigt hätten, dort ihre Geschäfte zu öffnen. Unter anderem sollen dort ein Checkers-Supermarkt, mehrere Bekleidungsfirmen sowie Clicks und Bankfilialen entstehen. Das Gesamtareal, das diese Geschäfte Beanspruchen, beträgt über 11800 Quadratmeter. Der Supermarkt sei mit 2800 m" eindeutig das größte Unternehmen und könne nach Bedarf auch um weitere 1000 m" vergrößert werden. Der Stadtrat hat diesem Antrag stattgegeben - Safari Investments Pretoria darf somit auf dem Gelände 16000 m" entwickeln.

"Wir glauben fest daran, dass die Waterfront ein begehrtes Ziel in der Umgebung wird, das die Gemeinschaft von Swakopmund und die Bewohner benachbarter Städte anlocken wird", heißt es in einem anderen Schreiben der Firma, das im März dieses Jahres an die Stadtverwaltung gerichtet war. In diesem Brief hat der Entwickler die Beschwerden des öffentlichen Treffens analysiert und zusammengefasst.

Der Großteil der kritischen Bemerkungen stamme von den umliegenden Bewohnern, heißt es darin. Die Meinungen der anderen Swakopmunder hätten sich im Gegensatz positiv für die Entwicklung ausgesprochen. "Insgesamt haben wir am Tag der offenen Tür 55 Kommentare erhalten, was eine sehr geringe Anzahl besorgter Swakopmunder bedeutet", heißt es. Viele Kommentare seien "nicht relevant" gewesen, da sie den bereits abgeschlossenen Kauf des Grundstücks behandelt und nicht die Ansicht des Gebäudes berührt hätten. "Der Tag der offenen Tür hat dem Zweck gedient, vernünftige Einwände vorzubringen. Einen Einfluss auf die tatsächliche Entwicklung gibt es nicht", heißt es weiter.

In dem Brief gibt der Entwickler an, dass die Stadtverwaltung das Investment unterstütze, da es sich positiv auf das Swakopmunder Wachstum auswirken werde: "Unsere Erfahrungen waren positiv." Es werde "viele Vorteile" geben. Allein aus dieser Entwicklung werde die Stadtverwaltung jährlich zusätzlich 1,9 Millionen Namibia-Dollar an Steuereinnahmen erhalten.

Laut dem Schreiben haben einige Bewohner Kritik gegen den kleinen Hafen ausgesetzt. Dazu schreibt Safari Investments Pretoria: "Über eine längere Zeitspanne wird sich der Hafen in eine einmalige Attraktion entwickeln. Die Promenade wird schön, einladend und freundlich sein." Das Konzept sei deshalb einzigartig. "Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung eine einzigartige Gelegenheit für Swakopmund ist und langfristig viele Vorteile für alle Swakopmunder enthält", heißt es abschließend.

Das neuste Design der Waterfront wurde vor kurzem dem Ästhetik-Komitee überreicht. Nun sind die Pläne zurück zum Architekten geschickt worden. Ob das Komitee die Pläne gutgeheißen hat, ist allerdings nicht bekannt.

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