17 Mai 2018 | Natur & Umwelt

Vier Mal so viele Büffel wie vorgesehen – Farmer sorgen sich

Windhoek/Okakarara (nic) – Die hohe Zahl an Büffeln im Waterberg-Plateau-Park führt bei den umliegenden Farmern zu Sorge. Dies teilt die Nachrichtenagentur Nampa mit und beruft sich dabei auf Gespräche im Anschluss einer am Montag stattgefundenen Erkundungstour von Otto Ipinge, Gouverneur der Otjozondjupa-Region, und einigen Kommunalfarmern durch den Park.

Insgesamt sei bei der Tour die Büffelpopulation auf 1600 beziffert worden, während die eigentliche Obergrenze bei 400 liege. Durch die teils schwachen oder kaputten Drahtzäune komme es immer wieder vor, dass Büffel aus dem Park entkommen, wobei diese als mögliche Träger des Maul- und Klauenseuchen-Erregers (FMD) daraufhin umgehend getötet werden müssten und ein Transport- und Verkaufsverbot für das Nutzvieh, das womöglich mit dem Büffel in Kontakt getreten ist, verhängt werde.

Für viele der Farmer sei dies von existenzieller Bedrohung, da die Viehwirtschaft ihre einzige Einnahmequelle sei. Eine Vielzahl der Betroffenen hat sich gemäß Nampa daher für eine Reduzierung der Büffelpopulation im Park ausgesprochen, wobei es maximal 400, besser jedoch nur 250 der Tiere im Park geben solle. „Wir wollen außerdem, dass der Strom am Zaun verdoppelt wird“, so Ramana Mutjavikua, Vorsitzender der Farmer-Vereinigung der Otjozondjupa-Region.

Erst vergangene Woche war ein Büffel aus dem Park entkommen, wodurch Farmen in und um Eiseb, Otjinene, Rietfontein und Epukiro unverzüglich gesperrt wurden (AZ berichtete).

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