22 Februar 2021 | Landwirtschaft

Verzögerungen des Anbaus

Nahrungssicherheit gilt als zufriedenstellend

Windhoek (Nampa/cr) - Die Nahrungsmittelsicherheit ist laut einem Bericht der am vergangenen Mittwoch vom Ministerium für Landereien-, Wasser- und Forstwirtschaft herausgegeben wurde, zufriedenstellend. Die meisten Haushalte seien jedoch weiterhin von den Ernten der letzten Saison abhängig.

In der ersten Hälfte der Regensaison 2020/2021 (Oktober bis Dezember) verzeichnete das Land schlechte Niederschläge, was zu erheblichen Verzögerungen des Anbaus führte. Anfang Dezember gab es jedoch in den meisten Teilen des Landes mäßige bis gute Niederschläge und die Farmer haben seitdem mit dem Anbau begonnen.

„Einige Farmer haben ihr überschüssiges Getreide an Einzelpersonen oder die Agrar-Marketing und Handelsagentur (AMTA) verkauft“, heißt es in dem Bericht. In der Zwischenzeit befinden sich insbesondere die Regionen //Kharas, Hardap, Erongo, und Kunene, nach den schlechten Regenfällen der letzten Saison weiterhin in einer fragilen Situation.

Trotz der guten Ernten in den nördlichen Regionen in der letzten Saison wurde berichtet, dass der Bestand der Nationalen Strategischen Nahrungsmittelreserve (NSFR) in verschiedenen Orten des Landes zum 31. Dezember 2020 sehr niedrig war und nur 14,05 Prozent der Gesamtkapazität ausmachte. Von den verfügbaren NSFR-Beständen, die aus weißem Mais bestehen, befinden sich 118 374 metrische Tonnen in Katima Mulilo, 203 355 metrische Tonnen in Rundu und 141 732 metrische Tonnen in Okongo. Die Silos in Omuthiya und Tsandi sind derzeit leer.

„Die Farmer zögern, ihr Getreide zu verkaufen, da sie sich immer noch von der verheerenden Dürre im Jahr 2019 erholen und nicht sicher sind, ob die Erntesaison 2020/21 eine gute Saison sein wird. Außerdem sind die Landwirte nicht glücklich mit dem Wert von 4,95 N$ pro Kilogramm, der für ihr Getreide angesetzt wurde. Dieser Wert ist ihrer Meinung nach zu niedrig, wenn man die hohen Produktionskosten für ihre Erzeugnisse bedenkt. Die Landwirte schlagen daher einen Preis von mindestens 10 N$ pro Kilogramm vor“, heißt es in dem Bericht.

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