30 Juni 2005 | Wirtschaft

Verhalten "inakzeptabel"

Windhoek - Die Umweltschutzorganisation Earthlife Namibia hat erneut vor dem geplanten Abbau von Uranoxid durch die Tochterfirma des australischen Unternehmens Paladin Resources Ltd am Standort Langer Heinrich bei Swakopmund gewarnt. Dies habe "weitreichende umweltrelevante Konsequenzen", heißt es in einer Pressemitteilung von Wochenbeginn, die sich auf Äußerungen der Tochterfirma Langer Heinrich Project Uranium (LHUPL) in der Allgemeinen Zeitung vom 8. Juni 2005 bezieht. Darin hatte LHUPL das Projekt durch Erklärungen verteidigt und die Gefahren für die Umwelt relativiert.

"Es ist inakzeptabel, dass den Namibiern die Möglichkeit verwehrt wird, die Details des Unternehmens zu hinterfragen, während es die Regierung drängt, eine Abbaulizenz zu erteilen", so Bertchen Kohrs von Earthlife. Dies sei ein Verstoß gegen die Regierungspläne, weil das Projekt einen "gefährlichen Einfluss" haben könnte. Earthlife weist in der Mitteilung außerdem darauf hin, dass die Produktion von radioaktivem Material "hohe Aufmerksamkeit und umsichtiges Nachdenken" erfordere. In diesem Zusammenhang kritisiert die Organisation weiterhin, dass die Bewohner der nahe gelegenen Küstenorte Swakopmund und Walvis Bay hauptsächlich von einem Projekt wie diesem betroffen wären und nicht ausführlich über die Gefahren sowie den hohen Wasserverbrauch der geplanten Mine aufgeklärt worden seien.

Aus den genannten Gründen appelliert Earthlife an alle Organisationen und die Zivilbevölkerung inklusive der Gewerkschaften, diese Aktivitäten, die einschneidende und nicht mehr rückgängig zu machende Konsequenzen auf die Umwelt und die Menschen hätten, nicht zu erlauben, nur um einen ausländischen Investor zufrieden zu stellen. Die Organisation verweist in ihrer Argumentation auf den asiatischen Textilkonzern Ramatex in Windhoek, der ein "beängstigendes Beispiel für die Zerstörung der Umwelt in einer unverantwortlichen Art und Weise" sei, so Kohrs. Eine Wiederholung eines solchen Fehlers müsse unter allen Umständen verhindert werden, heißt es abschließend.

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