19 November 2019 | Politik

Verhaftungen werden gefordert

LPM-Partei warnt gegen Politik gemäß Bevölkerungszugehörigkeit

Windhoek (NMH/ste) - Die Partei Landless People’s Movement (LPM) behauptet, dass Korruption und eine Politik, die sich an der Volkszugehörigkeit der einzelnen Einwohner orientiert, das Land in die Knie zwinge. Dies zumindest war die Ansicht des LPM-Vizeparteivorsitzenden Henny Seibeb bei einer Presseveranstaltung in Windhoek gestern.

Dabei nahm er den unabhängigen Kandidaten Panduleni Itula und seine Anhänger aufs Korn, die mit Gewalt gedroht hatten, wenn dieser die Präsidentschaftswahl nicht gewinne: „Wir werden nicht zulassen, dass man uns eine Wahl aufzwingt, die sich an der Bevölkerungszugehörigkeit orientiert.“

Seibeb forderte indessen die Verhaftung der vormaligen Fischerei- und Justizminister, Bernard Esau und Sackey Shanghala, die durch die angebliche Vorteilnahme bei der Vergabe von Fischfang-Quoten, in den sogenannten Fishrot-Skandal verstrickt sein sollen (AZ berichtete). Er forderte auch die Untersuchung des bekannten Anwalts Sisa Namandje, der gemäß eines Videoclips bei der Zahlung eines angeblichen Bestechungsgeldes vor Ort gewesen sein soll, sowie dessen Treuhandkonto.

Die beschuldigten Ex-Minister sowie die Geschäftsmänner James und „Fitty“ Hatuikulipi seien Teil einer Kabale, die sich mit der restlichen „Elite“ Namibias in einem Wettrennen befindet, derer Teilnehmer sich auf Kosten der Bevölkerung bereichern, indem sie die natürlichen Ressourcen durch korrupte Machenschaften verhökern. Seibeb machte auch nicht vor dem Antikorruptions-Kommissar Paulus Noa halt. Dieser sei nicht vergleichbar mit der energischen Thuli Madonsela aus Südafrika, die Korruption auf höchster Ebene bekämpft habe.

Die LPM fordert ein Quotenvergabeverbot an „Parlamentarier oder sonstige Beamte, die bereits genügend verdienen“ - es sei an der Zeit diese Ressourcen zum Vorteil der Minderbevorteilten zu nutzen.

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