24 September 2021 | Politik

Vakzin-Apartheid bemängelt

Swakopmund/New York (er) - Menschen könnten nur vor dem Coronavirus geschützt werden, wenn die sogenannte Impfstoff-Apartheid beseitigt würde. Das sagte Präsident Hage Geingob am Mittwoch während des COVID-19-Gipfels in New York, der unter dem Motto „Die Pandemie beenden und eine bessere globale Gesundheitssicherheit aufbauen“ stattfindet.

In seiner kurzen Rede sagte Geingob vor sämtlichen Weltführern, dass es „nicht im Interesse von irgendjemandem liegt“, dass Menschen in gewissen Ländern eine erste Impfstoff-Dose erhalten, derweil in anderen Ländern bereits Auffrischungsspritzen verabreicht werden. „Wir dürfen nicht vergessen, dass niemand sicher ist, bis wir alle sicher sind“, sagte Geingob. Er sprach dabei auch Joe Biden, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika direkt an. „Als jemand, den wir als treuen Partner in unserem Kampf gegen die Apartheid kennen, vertrauen wir voll und ganz darauf, dass Sie wieder mit uns zusammenarbeiten werden, um sicherzustellen, dass wir alle, ob groß oder klein, ob alt oder jung, ob arm oder wohlhabend, vor COVID-19 sicher sein werden“, so Geingob.

Ferner sagte Geingob, dass sich Namibia „voll und ganz für das Ziel“ einsetzt, die Pandemie zu beenden und eine stärkere globale Gesundheitssicherheit im Jahr 2022 aufzubauen. Sein Land habe in diesem Zusammenhang bereits mehrere Fortschritte gemacht: Demnach seien unter anderem das Personalwesen und die Vorräte im Gesundheitssektor erhöht, die Infrastruktur entwickelt und der Zugang zu zuverlässiger Sauerstoffversorgung ausgebaut worden.

Namibia will bis zum kommenden Jahr 70 Prozent seiner Bevölkerung impfen.

Geingob hatte das erste Mal im April den Begriff „Impfstoff-Apartheid“ im Telefonat mit WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Ghebreyesus benutzt und damals die Verteilung von Impfstoffen als ungerecht bezeichnet.

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