03 Januar 2019 | Unfälle

Unfälle trüben Jahreswechsel

Mindestens vier Tote – Namen umgekommener Polizisten veröffentlicht

Zwischen Weihnachten und Neujahr gab es auf Namibias Straßen mindestens ein Dutzend teils schwere Verkehrsunfälle. Bei einem davon sind im Norden des Landes drei Polizisten ums Leben gekommen. Darüber hinaus gab es am ersten Weihnachtsfeiertag einen weiteren Unfalltoten.

Von Clemens von Alten, Windhoek

Was Verkehrsunfälle betrifft scheint die diesjährige Urlaubsaison zum Jahresende relativ ruhig verlaufen zu sein: Während die Polizei nach Weihnachten von neun schwereren Unglücken berichtete, haben sich kurz vor Neujahr laut der West Coast Safety Initiative (WCSI) mindestens drei weitere Unfälle ereignet. Bisher gibt es vier Unfalltote zu beklagen.

Außerhalb Rundus ist laut Polizei am 28. Dezember ein Polizeiwagen mit einem Lastwagen aus Sambia zusammengestoßen. Es habe sich um einen Gefangenentransport mit fünf Polizeibeamten und zwei Häftlingen gehandelt. Zwei der Polizisten sind am Unfallort verstorben, während der Fahrer gestern im Hospital seinen Verletzungen erlag, wie Polizeisprecher Vizekommissar Hophni Hamufungu bestätigte. Bei den verstorbenen Beamten handele es sich um Tjilombo Petrus Mandju (50), Muduva Maria Eleoteria Mayinga (42) und Kapenda Jesaya Mbuna (39). Der Lkw-Fahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung verhaftet.

Indes sei am ersten Weihnachtsfeiertag ein 61-jähriger Namibier auf der Schotterstraße zwischen Okahaho und dem Dorf Etilyasa tödlich verunglückt. Der Rentner sei ohne Führerschein unterwegs gewesen und habe bei dem Versuch, ein Auto zu überholen, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sich anschließend überschlagen.

WCSI berichtete auf Facebook von drei Unfällen in der Küstenregion Erongo. Zwischen Uis und Henties Bay habe sich am Sonntag ein Fahrzeug überschlagen und der Fahrer sei mit schweren Verletzungen nach Swakopmund gebracht worden. Am selben Tag sei kurz vor Omaruru ein Motorradfahrer verunglückt, dessen Beifahrer medizinisch behandelt worden sei. Und am Vortag soll sich zwischen Swakopmund und Henties ein Geländefahrzeug überschlagen haben, nachdem es bei schlechten Lichtverhältnissen einen anderen Wagen gerammt habe – es wurden nur leichte Verletzungen gemeldet.

Ferner kam es laut Polizei am 27. Dezember zu drei weiteren Unfällen: Kurz vor 16 Uhr habe sich ein Personenwagen mit acht Insassen vor Karibib überschlagen – glücklicherweise habe es nur leichte Verletzungen gegeben; gegen 17 Uhr sei 43 Kilometer vor Otjimbingwe ein Geländewagen mit sechs Insassen verunglückt, nachdem sich einer der Reifen gelöst habe – alle Insassen wurden schwer verletzt; und um 22.25 Uhr sei ein 21-jähriger Fahrer ohne Führerschein von der Straße abgekommen und mit einem Pfosten zusammengestoßen – die sechs Passagiere seien leicht und der Fahrer schwer verletzt worden.

Derweil haben sich laut Polizei am 24. Dezember vier weitere Unfälle ereignet. Kurz nach 6 Uhr morgens soll sich auf der Schotterstraße zwischen Outapi und Oshakati ein Wagen überschlagen haben, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren habe – ein dreijähriges Kind sei schwer verletzt worden. Einen ähnlichen Unfall habe es gegen Mittag rund 30 Kilometer außerhalb Marientals gegeben, bei dem die 59-jährige Fahrerin und ihr 79-jähriger Beifahrer leicht verletzt worden seien.

Außerdem sei an Heiligabend ein 45-jähriger Fahrer ohne Führerschein in einem fahruntüchtigen Wagen mit drei Passagieren verunglückt. Das Fahrzeug soll sich gegen 22 Uhr zwischen Uis und Henties Bay überschlagen haben. Zwei Insassen im Alter von 20 und 21 Jahren seien zum Teil schwer verletzt worden. Der Fahrer sei in Haft. Und gegen 23 Uhr sei 32 Kilometer vor Ondangwa ein 58-Jähriger in seinem Fahrzeug mit einem Esel zusammengestoßen; der Fahrer blieb laut Polizei unverletzt.

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