11 Juli 2018 | Afrika

UN-Sicherheitsrat lobt Versöhnung von Äthiopien und Eritrea

New York (dpa) - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Versöhnung der Langzeit-Rivalen Äthiopien und Eritrea als historischen und bedeutsamen Schritt gelobt. Dieser werde weitreichende Konsequenzen für die gesamte Region um das Horn von Afrika und darüber hinaus haben, teilte das Gremium am Dienstag (Ortszeit) in New York mit. Die UN seien bereit, bei der Umsetzung des Friedens- und Freundschaftsvertrags zu helfen.

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Isaias Afwerki hatten den Vertrag am Montag unterzeichnet. Beide Seiten erklärten den Kriegszustand für beendet und vereinbarten eine umfassende Zusammenarbeit. Während des Treffens wurden Telefon- und Flugverbindungen wieder aufgenommen. Beide Länder wollen auch Botschaften in den jeweiligen Hauptstädten eröffnen.

Eritrea gehörte bis zu seiner Unabhängigkeit 1993 zu Äthiopien. Fünf Jahre später brach ein Krieg zwischen den beiden Staaten aus, in dem Zehntausende Menschen ums Leben kamen. Mit dem sogenannten Abkommen von Algier wurde 2000 der Konflikt beendet. Beide Länder blieben aber verfeindet. Der Grenzdisput schwelte weiter, die von einer Expertenkommission festgelegte Kompromisslinie wurde nicht akzeptiert.

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