14 April 2020 | Natur & Umwelt

Umweltschutz-Ikone Garth Owen-Smith ist verstorben

Swakopmund (er) - Garth Owen-Smith, der mancherorts als Vater des namibischen Umweltschutzes bezeichnet wird, ist am Samstagmorgen im Alter von 76 Jahren verstorben. Das teilte die Organisation IRDNC (Integrated Rural Development and Nature Conservation) mit, dessen Gründungsmitglied Owen-Smith war.

Owen-Smith wurde besonders wegen dem namibischen „Community-Based Natural Resources Management“-Programm respektiert, das er ins Leben gerufen hatte. Mithilfe des Programmes wird die Wildtierpopulation in kommunalen Gebieten gemeinsam mit der Lokalbevölkerung verwaltet und genutzt, wodurch die Armut bekämpft wird. „Dank seiner unermüdlichen Mühe, haben die Menschen aus seinen geliebten Kunene- und Sambesi-Regionen sowie anderswo in Namibia, gemeinsam mit weiteren namibischen Naturschutzpersönlichkeiten unwahrscheinliche Gewinne für den Naturschutzsektor zustande gebracht und Rechte verankert, die vor einigen Jahrzehnten unmöglich schienen“, teilte die IRDNC mit.

Owen-Smith und seiner Partnerin, Dr. Margie Jacobsohn, wurde 1993 die renommierte Goldman-Umweltauszeichnung verliehen. 1994 winkte ihm die Auszeichnung Global 500 Roll of Honour und 2015 wurde er mit der Prince-William-Lifetime-Conservation-Auszeichnung gewürdigt.

Bereits am Samstag trafen Kondolenzbotschaften aus aller Welt ein - besonders von Umweltschutzorganisationen. „Das Ministerium feiert gemeinsam mit dem Rest des Landes, dem Kontinent und möglicherweise der Welt, das Leben einer Ikone im Naturschutz“, teilte das Umweltministerium mit.

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