05 März 2018 | Natur & Umwelt

Umweltministerium kämpft gegen Klimawandel

Windhoek (nic) – „Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen“, erläuterte Pohamba Shifeta, Minister für Umwelt und Tourismus, bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Entwicklungsbank von Südafrika (DBSA) am Donnerstag vergangener Woche in Windhoek. Mit diesem Abkommen wollen die beiden Partner gemeinsam die hiesige Klimawiderstandsfähigkeit verbessern, wobei Shifeta erklärte, dass Namibia hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels eines „der gefährdetsten Länder der Welt“ sei.

Um jenen Beitrag im Kampf gegen die Klimaänderungen zu leisten, den Namibia im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) zugesagt hat, „benötigen wir bis zum Jahr 2030 rund 33 Milliarden US-Dollar (rund 387,7 Milliarden N$)“, bezifferte Shifeta das Vorhaben. Dabei sollen rund 10 Prozent durch inländische Ressourcen und die verbleibenden 90 Prozent in Übereinstimmung mit UNFCCC durch multilaterale Quellen finanziert werden, hieß es weiter. Die Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Entwicklungsbank stelle dabei ein „Meilenstein in der Mobilmachung der benötigten Mittel“ dar, wobei die Partner nun „bankfähige Projekte“ entwickeln wollen, die beim Green Climate Fund (GCF) eingereicht werden sollen.

In diesem Zusammenhang verwies Shifeta beispielsweise auf das gesetzte Ziel, bis 2030 insgesamt 70 Prozent der Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen zu erhalten. „Und wie Sie wissen, hat Namibia mit 3300 Sonnenstunden pro Jahr und einer 1500 Kilometer langen Küstenlinie beste Bedingungen für Sonnen- und Windenergie“, so der Minister. Weiter sollen auch die Treibhausgasemission bis 2030 um 89 Prozent sowie der allgemeine Energieverbrauch um 10 Prozent gesenkt werden. In der Zusammenarbeit mit DBSA soll es gemäß Shifeta außerdem um Projekte im Bereich der Nahrungsmittelsicherheit sowie Infrastruktur gehen.

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