28 Juni 2018 | Politik

Umsiedlung auf Prüfstand

Windhoek (ms) – Der Landaktivist Job Amupanda, hat eine Ankündigung von Umbudsmann John Walters begrüßt, wonach jener die angeblich irreguläre und mitunter korrupte Verteilung von Farmland untersuchen will.

Walters folgt damit einem Gesuch der Bewegung Affirmative Repositioning (AR), die ihn zuvor ersucht hat, die angebliche Bereitstellung von Farmland an Politiker und andere Amtsträger zu untersuchen, die sich nicht für eine Umsiedlung qualifizieren würden. Konkret will der Ombudsmann bei öffentlichen Anhörungen klären, ob regionale Umsiedlungskomitees tatsächliche Familienmitgliedern und privilegierten Namibier Farmland zuerkannt haben, das eigentlich der Umsiedlung landloser Bewohner vorbehalten sei.

Ferner will Walters prüfen, ob dabei Umsiedlungskriterien verletzt und Entscheidungen durch Vetternwirtschaft beeinflusst wurden. Amupanda feiert die Initiative als Erfolg der AR, die sich bereits seit langem für landlose Bürger einsetzt. Demnach fordert er Sympathisanten der AR auf, nicht nur an den im Juli geplanten Anhörungen teilzunehmen, sondern auch zu verhindern, dass diese „von korrupten Eliten sabotiert werden“.

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