16 November 2018 | Verkehr & Transport

TransNamib tief in der Tinte

Verluste von hunderten Millionen sollen bis zum Jahr 2022 zu Gewinnen werden

Die Bahngesellschaft TransNamib ist tief in den Roten Zahlen. Allerdings will sich das Staatsunternehmen einen Milliardenbetrag leihen, um den Betrieb auf Vordermann zu bringen. Der Hauptgeschäftsführer verspricht, in fünf Jahren das Blatt wenden zu können und Gewinne zu erzielen.

Von Nampa und Clemens von Alten, Windhoek

Die Bahngesellschaft TransNamib will seine Immobilien im Wert von rund zwei Milliarden N$ nutzen, um sich eine Fremdfinanzierung in Höhe von 2,5 Mrd. N$ zu sichern. Das teilte der Hauptgeschäftsführer Johny Smith mit, als er Mitte dieser Woche in Windhoek den ständigen Parlamentsausschuss für wirtschaftliche und öffentliche Verwaltung über die Zukunftspläne des Staatsbetriebes informierte.

Dabei verriet Smith, dass TransNamib im vergangenen Finanzjahr (Ende: 31. März 2018) einen Verlust in Höhe von 317 Millionen N$ verzeichnet habe. Der Weg aus den roten Zahlen gestalte sich mühsam, denn selbst im aktuellen Berichtszeitraum werde von einem Fehlbetrag in Höhe von 315 Mio. N$ ausgegangen. Der Verlust soll im kommenden Finanzjahr auf 119 Mio. N$ reduziert werden und sich im Folgejahr (2020/21) schließlich nur noch auf 24 Mio. N$ belaufen. „Ende März 2022 werden wir aber einen Gewinn in Höhe von 73 Mio. N$ erzielen“, versicherte Smith.

Für diese Umkehrstrategie müsse das Unternehmen allerdings in neue Lokomotiven, modernere Technologie, Infrastruktur, rollendes Inventar und Sanierungsarbeiten investieren. „Wir benötigen die 2,5 Milliarden N$ nicht direkt im ersten Finanzjahr – es handelt sich hier um einen Fünfjahresplan“, erklärte Smith und betonte, dass TransNamib keine staatliche Finanzierung benötige, wenn der Betrieb seine Vermögenswerte als Sicherheit für ein entsprechendes Darlehen einsetzen darf. Darüber müsse nun das Kabinett entscheiden, so der Hauptgeschäftsführer.

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