07 Januar 2020 | Natur & Umwelt

Touristen „retten“ Damara-Seeschwalben-Küken

Swakopmund (er) – Eine große Verantwortung drei Swakopmunder – sie päppeln ein geschätzte zehn Tage altes Damara-Seeschwalben-Küken auf, nachdem es versehentlich von den Eltern getrennt worden war. „Es geht dem kleinen Star gut“, sagte Dayne Braine von Batis Birding Safaris. Ihm zufolge waren es südafrikanische Touristen, die vor kurzem während eines Ausfluges zwischen Swakopmund und Walvis Bay das Küken auf einer Schotterfläche entdeckt haben. Dort brüten die Damara-Seeschwalben – sie bauen allerdings kein Nest und legen pro Jahr lediglich ein Ei, das gut getarnt ist. „Die Touristen dachten, dass sie dem Tier einen Gefallen tun und haben das Küken zum Swakopmunder Tierschutzverein (S.P.C.A) gebracht“, sagte Braine. Der S.P.C.A. habe daraufhin Chantelle Bosch von Tommys Tours benachrichtigt, die vergebens versuchte, das Küken an der gleichen Stelle wieder auszusetzen. Nun kümmern sich Braine, Bosch und Maik Bohm um das Küken. „Es frisst kleine Meeräschen (mullet), die wir fangen konnten“, sagte er. „Sobald es groß genug ist, werden wir es wieder in der Natur aussetzen.“

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