27 Oktober 2016 | Tourismus

Tourismusstrategie vorgestellt

Umweltministerium will Namibia zum Afrika-Tourismusziel Nr.1 entwickeln

Die Tourismusstrategie soll keine Einbahnstraße werden und bedarf einer ständigen Wechselwirkung zwischen allen Interessenträgern damit eine sinnvolle Partnerschaft zwischen Privatsektor und Staatsbetrieben zustande kommt, auch wenn die Ausführung dem Handelsministerium untersteht.

Von Frank Steffen, Windhoek

Gestern trafen sich die Vertreter von Organisationen aus dem Tourismussektor mit dem Umweltminister Pohamba Shifeta und seinem Gefolge, um das langersehnte Strategiedokument zur Förderung des Wachstums und der Investitionen in diesem Sektor, vorzustellen.

Dr. Sem Shikongo, zuständig für die Tourismusbranche im Umweltministerium, verlas namens Staatsekretär, Dr. Malan Lindeque, eine kurze Begrüßungsrede. Der Tourismus ist demnach drittgrößter Beiträger zum namibischen Brutto-Sozialprodukt. Wenn die Planung des Strategiedokuments in die Tat umgesetzt werden kann, erwartet das Ministerium eine allmähliche Zunahme in diesem Sektor, welches diesen unweigerlich auf die Führungsposition befördern wird.

Shikongo präsentierte das Dokument, von welchen er salopp behauptet, dass es zehn Jahre gedauert habe, bis es fertiggestellt worden sei. Er betonte dabei, dass die Strategie eigentlich außerhalb der Kompetenzen des Ministeriums läge, weswegen die gesamte Ausführung demnächst an das Handelsministerium abgetreten werde. „Von Anfang an haben wir die Mängel in dem Sektor einfach identifizieren können. Die aufwendige Bürokratie, das fehlende Verständnis untereinander- und miteinander, zäher Informationsfluss, sowie fehlende Integration und Harmonisierung der Aktivitäten der verschiedenen Staatsapparate und der betroffenen Organisationen, die Abwesenheit einer nationalen Vermarktungsstrategie, Bildung und Trainingsdefizite beim Personal, die langsame und schleichende Ausführung von Plänen, und natürlich die fehlenden Investitionen; das waren alles Umstände, welche wir bei der Bearbeitung dieses Dokuments in Betracht nahmen“, meinte er und betonte, dass das Umweltministerium wisse, dass die erfolgreiche Ausführung des Planes zur Hauptsache am Privatsektor läge. Dies sei der Grund, warum dem Ministerium die Interessen der Tourismusbranche am Herzen liegen sollte und es seinen Kundendienst perfektionieren müsse: „Je besser unser Dienst, je grösser die Einnahmen und desto besser geht es Namibia insgesamt!“

Man treibe diese Strategie auf gesamter Regierungsebene, da das Umweltministerium auf alle weiteren Abteilungen angewiesen sei. Die Personalausbildung und das Arbeiterpotenzial müsse verbessert werden, weswegen dies gesondert bearbeitet werde.

Digu //Naobeb, Geschäftsführer des Tourismusrates, sowie Bernd Schneider vom Tourismus-Dachverband FENATA, gratulierten dem Minister und seinen Mitarbeitern zu einem Dokument, welches eine neue Zeit einläute, nämlich die der Implementierung eines edlen Planes.

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