09 Dezember 2002 | Lokales

Tod auf der Straße

Zerquetschte und ausgebrannte Fahrzeuge. Tote. Trauer. Offene Fragen. Die Bilder und Emotionen gleichen sich. In den letzten Tagen leider viel zu oft. Auf Namibias Straßen lauert der Tod. Und er versetzt uns in eine lähmende Ohnmacht, weil wir akzeptieren müssen, dass wir nichts dagegen tun können.

Erst das Unglück zwischen Swakopmund und Walvis Bay, dann im Naukluft Park und jetzt zwischen Windhoek und Okahandja. Traurige Bilanz: insgesamt 14 Tote. Auch wenn alle drei Unfälle ganz andere Umstände haben, wird uns doch wieder bewusst, wie gefährlich die Straßen sind. Und das zu Beginn der Ferien- und Reisezeit.


Jeder, der sich hinters Steuer setzt, ist gefährdet. Aber jeder kann auch dazu beitragen, die Straßen sicherer zu machen. Allein die Ursachenforschung kann dem Lernprozess dienlich sein. Alkohol am Steuer ist tabu, ebenso wie überhöhte Geschwindigkeit, Fahren ohne Gurt und Überholen bei Gegenverkehr bzw. an nicht einsehbaren Stellen, um nur einige Beispiele zu nennen. An öffentlicher Aufklärung und Warnung mangelt es nicht; es bleibt dennoch wichtig, dieses Thema immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Und selbst als Vorbild zu dienen. Denn niemand hat das Recht, sich und andere in Lebensgefahr bringen.


Das heiße Thema verlangt einen kühlen Kopf zum Handeln. Und das bedeutet in erster Linie: Runter vom Gas und Risiken vermeiden. Nicht schnell, sondern sicher ankommen, heißt die Devise - nicht nur in der Ferienzeit.

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