23 Januar 2020 | Natur & Umwelt

„Swakopmunds“ Elefantenbulle mit Peilsender ausgestattet

Swakopmund (er) - Ein Team des Ministeriums für Umwelt und Tourismus hat gestern Morgen unter der Aufsicht von Tierärztin Janine Shape dem jungen Elefantenbullen, der an Weihnachten kurz Swakopmund besuchte, erfolgreich einen Peilsender angelegt. Das teilte der Pressesprecher des Ministeriums, Romeo Muyunda, mit.

„Der Zustand des Elefanten hat sich gebessert, seitdem er Swakopmund verlassen hat und das Omaruru-Rivier erreicht hat“, erklärte Muyunda. Der Dickhäuter befinde sich zurzeit in dem Rivier zwischen der Ortschaft Uis und der Spitzkoppe. Der Peilsender sei für Überwachungszwecke angelegt worden. „Unsere Mitarbeiter werden den Bullen aber weiterhin im Auge behalten, bis wir sicher sind, dass es ihm gut geht“, versicherte er.

Nach Angaben Muyundas wurden während des gestrigen Einsatzes auch Blutproben genommen, die es dem Ministerium ermöglichen, das Tier auf Krankheiten zu untersuchen. Darüber hinaus seien dem Elefanten Vitamine eingespritzt worden, um das Immunsystem zu stärken. „In dem Gebiet, in dem sich der Elefant befindet, gibt es viel Futter und eine Wasserstelle. Wir sind zuversichtlich, dass er dort überleben wird“, erklärte der Pressesprecher weiter. „Dies ist ein klarer Beweis unseres Engagements für den Schutz unserer natürlichen Ressourcen, insbesondere unserer wildlebenden Tiere.“

Der junge Elefantenbulle hatte Swakopmund am 24. Dezember kurz besucht und für Aufsehen gesorgt. Zuvor wurde der Dickhäuter bei verschiedenen Farmen in der Erongo- und Otjozondjupa-Region gesichtet. Die Herkunft des Tieres bleibt allerdings weiterhin ein Rätsel.

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