11 März 2019 | Lokales

Suche nach verschwundenen Millionen der SME-Bank dauert an

Konkursverwalter wollen weitere Kontosperrungen in Südafrika erwirken – PDM verlangt restlose Aufklärung

Windhoek (ms) – Während die Konkursverwalter der insolventen SME-Bank weiter versuchen, angeblich veruntreutes Geld des bankrotten Finanzhauses in Südafrika zu orten, fordert die PDM eine lückenlose Aufklärung über das Ausmaß des Finanzskandals.

Die Insolvenzverwalter Dave Bruni und Ian McLaren haben am Obergericht im südafrikanischen Gauteng die Sperrung von fünf Konten der Firma Rens Kontant in Transito CC beantragt, in die entgegen geltender Vorschriften der Finanzaufsicht angeblich 4.5 Millionen N$ des vermeintlich veruntreuten Geldes der SME-Bank eingezahlt wurden.

Unterdessen hat der Schatzmeister der Popular Democratic Movement (PDM), Nico Smit, detaillierte Auskunft darüber verlangt, wie viel Geld bei der SME-Bank insgesamt verschwunden und wo dieses verblieben ist. In einer am Freitag veröffentlichten Presseerklärung erhob er den Vorwurf, es herrsche weiterhin „große Geheimhaltung“ über die Hintergründe der Bank-Pleite und die Identität der dafür Verantwortlichen.

Dies führte er unter anderem darauf zurück, dass die Gründung der Bank auf einer Initiative des ehemaligen Handelsministers und heutigen Staatspräsidenten Hage Geingob beruht habe und es deutliche Hinweise gebe, wonach leitende Regierungsvertreter eine Mitschuld an dem Kollaps der Bank hätten. Demnach müssten nicht nur die Verantwortlichen identifiziert und bei Bedarf strafrechtlich belangt, sondern auch sämtliche Investoren entschädigt werden, die Geld bei der Pleite verloren hätten.

Darüber hinaus müsse die Regierung dafür sorgen, dass die Finanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen dem politischen Einfluss der Regierung entzogen und der namibischen Entwicklungsbank unterstellt werde.

Die Konkursverwaltern sind nach Auswertung ihrer ersten Erkenntnisse zu dem Ergebnis gekommen, dass fünf ehemalige und inzwischen in die Heimat nach Simbabwe zurückgekehrte Ex-Manager der SME-Bank mindestens 350 Millionen N$ veruntreut und damit wesentlich zum Kollaps des Finanzhauses beigetragen haben (AZ berichtete).

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