04 Februar 2019 | Verkehr & Transport

Straßennetz für Freihandel vorbereiten

Windhoek (nic) • Um das Potenzial der interafrikanischen Freihandelszone weiter auszuschöpfen, spielen infrastrukturelle Investitionen eine zentrale Rolle. Dies sagte Finanzminister Calle Schlettwein am vergangenen Mittwoch beim Treffen des Dachverbands Africa Road Maintenance Fund Association (ARMFA) für Mitgliedes des südlichen Afrikas in Windhoek. „Die im März 2018 eingeführte Freihandelszone verfügt über einen Markt mit mehr als 1,2 Milliarden Menschen und einem Gesamt-Bruttoinlandsprodukt von mehr als 2,5 Billionen US-Dollar“, führte der Minister in seiner Rede vor Augen und gab schließlich auch einen Überblick über die Entwicklungen in Namibia.

Schlettwein zufolge wurde das Straßennetz von 42000 km im Jahr 1990 auf 48000 km im vergangenen Jahr ausgebaut. Hauptsächlich habe es dabei um asphaltierte Straßen gehandelt, so der Minister, der weiter Namibia für seinen 28. Platz im Länderranking des Welt-Wettbewerbsfähigkeitsberichts (Global Competitiveness Report) in Bezug auf Straßeninfrastruktur lobte. Insgesamt seien bei der 2018 durchgeführten Studie 140 Länder unter die Lupe genommen worden, lautet es. „Die Erhaltung und der Ausbau des Straßennetzes ist jedoch nicht billig“, fuhr der Minister fort und sprach von insgesamt 1,2 Milliarden N$, die im vergangenen Haushaltsjahr hierfür eingesetzt worden seien. Der Wartungsaufwand für einen Kilometer asphaltierte Straße liege dabei bei 76000 N$, während für jeden Kilometer Schotterstraße mit 11000 N$ gerechnet werden müsse.

Derzeitige „Vorzeigeprojekte“ in Namibia seien der Ausbau auf der Strecke zwischen Windhoek und Okahandja, von Windhoek zum internationalen Flughafen Hosea-Kutako, der Abschnitt hinter den Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay und von Swakopmund nach Henties Bay, sowie die geplante Verlängerung dieser Strecke nach Kamanjab. Weiter werde derzeit an den Verkehrskorridoren Trans-Sambesi, Trans-Kunene und Trans-Kalahari gearbeitet. Zudem werde der Hafen von Walvis Bay ausgebaut, um so die internationalen Handelswege zu verbessern.

Der Dachverband Africa Road Maintenance Fund Association (ARMFA) besteht laut seinem Vizepräsidenten Ali Ipinge aus insgesamt 34 Mitgliedern und hat zum Ziel, die Entwicklung und den Ausbau von Straßeninfrastruktur zu fördern. Im März werde zudem die Jahreshauptversammlung in Swakopmund stattfinden.

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