31 August 2020 | Tourismus

Stornierungen dauern an

Erster Flieger mit Besuchern wird Mitte September erwartet

Präsident Hage Geingob weist in seiner Ankündigung vom vergangenen Freitag wiederholt auf die morgige Öffnung des Hosea-Kutako-Flughafens. Dadurch soll der Tourismus ab dem 1. September wiederbelebt werden. Trotzdem hat der Tourismus nach der Ankündigung erneut Stornierungen von Reisen nach Namibia hinnehmen müssen.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Windhoek

„Leider wurden erneut Reisen storniert. Es herrscht noch viel Unsicherheit und die Auflagen sind nicht sehr tourismusfreundlich“, meinte Gitta Paetzold, Geschäftsführerin des Namibischen Gastgewerbeverbandes (HAN) am Wochenende, in einem Gespräch mit der AZ. Die generelle Unsicherheit, die im Zusammenhang mit einer Reise bestünde - und zwar weltweit - erkennt sie als einen der maßgeblichen Gründe.

Nicht nur in Namibia würden COVID-19-Fälle in die Höhe schnellen, auch in Europa gebe es Sorge über die sogenannte zweite Virus-Welle und neue Lockdown-Regelungen. „Das Timing für die Öffnung des Flughafens ist nicht optimal“, sagte sie. In Namibia würden außerdem Bedenken über das Reiseverbot für Personen aus Okahandja, Windhoek und Rehoboth hinzukommen. „Dies stellt eine logistische Herausforderung dar, an der wir nun arbeiten“, erklärte Paetzold.

Unterdessen gebe es einige Fluglinien, die großes Interesse daran zeigen würden, Namibia anzufliegen. Lufthansa stehe in den Startlöchern und der erste Flieger werde bereits Mitte September in Namibia erwartet. Die Fluggesellschaft wolle danach regelmäßig starten, habe die Lufthansa im Internet mitgeteilt. Aber auch Qatar Airlines und die Ethiopian Airlines hätten Interesse daran, am Hosea-Kutako-Flughafen zu landen.

Tourismusminister Pohamba Shifeta hatte unlängst angekündigt, dass Besucher nach wie vor sieben Tage am ersten Urlaubsziel werden verbringen müssen. „Wir vermeiden das Wort Quarantäne, weil es sich nicht eigentlich um eine Quarantäne handelt“, erklärte Romeo Muyunda, Pressesprecher des Umweltministeriums in einem Online-Interview mit dem Magazin Tourismus Namibia. „Touristen müssen sich nach der Ankunft zwar bei einem Ort aufhalten. Aber sie können in der jeweiligen Umgebung vieles unternehmen“, erklärte er. Als Beispiel nannte er das Rastlager Halali im Etoscha-Nationalpark: Touristen, die dort ihre ersten sieben Tage verbringen würden, könnten in unmittelbarer Nähe umherreisen und Wasserstellen besuchen.

Er begründete diese Maßnahme damit, dass Namibia vorsichtig bei der Umsetzung seiner Tourismus-Wiederbelegungsstrategie vorsichtig vorgehen wolle. „Wir wollen nicht alle Grenzen öffnen und eine unkontrollierte Viruswelle auslösen. Wenn wir aber sehen, dass diese Initiative gut und problemlos anläuft, dann können die Auflagen weiter gelockert werden“, führte er aus. Die Wiederbelebungsstrategie werde daher ständig von einem dafür ernannten Aufsichtsteam beobachtet.

„Der Tourismus ist der Regierung sehr wichtig. Deshalb haben wir diese Initiative gestartet“, betonte Muyunda und ergänzte abschließend: „Es ist aber ein gewisses Feingefühl erforderlich.“

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